Breath of the Wild 2 - Eure Eindrücke

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    • Breath of the Wild 2 - Eure Eindrücke

      Was denn, der Trailer ist schon seit 40 Minuten raus und es gibt noch keinen Thread? Pfff, ihr lahmen Schnecken!


      Alsooo, wer es noch nicht mitbekommen hat: Auf Nintendos Pressekonferenz zur E3 2019 wurde der direkte Nachfolger für "Breath of the Wild" angekündigt. Zwar hat das Spiel dato noch keinen offiziellen Titel, wurde jedoch explizit als "Sequel" des Switch-Spiels bezeichnet. Auch im Trailer selbst lassen sich viele Parallelen zu Breath of the Wild finden. So wird hier dieselbe Engine verwendet und auch das Schloss Hyrule, inklusive dem Umland, dass vielen bereits bekannt sein dürfte, ist dort zu sehen.

      Wer den Trailer noch nicht gesehen hat, darf das hier auch gerne nachholen!
      https://www.youtube.com/watch?v=fwURaeJcAUM


      (Adi ist wieder zu blöd zum Videos einbinden. Meh.)

      Und natürlich kann die Zelda-Community nun aus ihrer Kältestarre erwachen und loshypen was das Zeug hält. :ugly: Und da interessiert mich natürlich total: Wie denkt ihr über den neuen Trailer? Welche Ideen oder Erwartungen habt ihr an das Sequel? Was erhofft ihr euch zu sehen oder welche Patzer sollen im euch im Nachfolger behoben sein?

      Ich muss dazu noch einen Roman verfassen und den Trailer noch 50x schauen (und noch 30 RPG-Posts schreiben), aber meine Eindrücke packe ich definitiv auch noch drunter, sobald ich die Zeit und Muße finde, sie zu... Editor... zu bringen! :3
      Diese Signatur ist zu klein, um alle meine Charaktere zu verlinken.
    • Nachdem ich nun den Trailer gesehen habe, ist der Hype groß :<3:

      Aber, habe ich da richtig gesehen: Hat Zelda kurze Haare? Reiten die da auf nem :vahruta: ? Es sieht so toll aus, so schön düster - zumindest der Anfang. Ich mag das. Nicht umsonst ist TP eines meiner Lieblingsspiele.
      Dass der eigenartige Totenschädel dann aber doch so gruslig aussieht hat mich verwundert. Aber mir gefällt's!

      Fi~
      Wenn du nicht mehr weiter weißt,
      glaubst du bist verloren,
      fass' dir ein Herz,
      raffe dich auf und

      erhebe dich.
      Wie ein Phönix aus der Asche.

      Dracarys.

    • Fand jetzt daran nichts überraschend. Das ein neuer Ableger der Reihe in der Mache ist, ist klar. Sowas ist erst nicht seit gestern in Entwicklung.
      Das einzig interessante dabei war nur, dass es sich wieder um den Botw Stil handelt und durch die Nutzung der gleichen Engine die Entwicklungszeit nicht so groß ausfallen würde.
      Hoffe nur, dass das Spiel wieder nicht so "Open-World" wird, merke gerade nach knapp 40 Stunden, was für eine große Schwäche das Spiel damit hat
    • wcf.user.avatar.alt

      Sib schrieb:

      Hoffe nur, dass das Spiel wieder nicht so "Open-World" wird, merke gerade nach knapp 40 Stunden, was für eine große Schwäche das Spiel damit hat
      Das hoffe ich auch. Und vor allem wünsche ich mir, dass die traditionellen Dungeons samt den Items wieder in die Zeldareihe zurückkehren, genauso wie die Herzteile, die man aufsuchen muss.
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      Sib schrieb:

      Hoffe nur, dass das Spiel wieder nicht so "Open-World" wird, merke gerade nach knapp 40 Stunden, was für eine große Schwäche das Spiel damit hat
      Ich muss ehrlich sagen, dass mich das am meisten gereizt hat an BotW. Ich mag die alten Spiele auch, aber ich fand den Gedanken ganz nett nicht alles in einer bestimmten Reihenfolge erledigen zu müssen.

      Also ich freue mich ganz doll auf den 2. Teil und das auch weil es ziemlich dunkel ist
      Manchmal verliert man, machmal gewinnen die Anderen.
      Meine Sammlung (nicht aktuell, wächst aber immer): Consoleprofiler
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      Karl der Heinz schrieb:

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      Sib schrieb:

      Hoffe nur, dass das Spiel wieder nicht so "Open-World" wird, merke gerade nach knapp 40 Stunden, was für eine große Schwäche das Spiel damit hat
      Ich muss ehrlich sagen, dass mich das am meisten gereizt hat an BotW. Ich mag die alten Spiele auch, aber ich fand den Gedanken ganz nett nicht alles in einer bestimmten Reihenfolge erledigen zu müssen.
      Also ich freue mich ganz doll auf den 2. Teil und das auch weil es ziemlich dunkel ist
      Die freie Reihenfolge geht auch ohne Openworld.
      Es ist eher der Punkt, dass dieser Open-World Aspekt nicht gut umgesetzt ist. Bis auf die Nebenquests ist die Welt leer, das einzige was man macht, ist die Türme und Prüfungen aufzusuchen. Das ist am Ende eher das, was auch Titel von Ubisoft haben: Stures abklappern
    • wcf.user.avatar.alt

      Sib schrieb:

      Es ist eher der Punkt, dass dieser Open-World Aspekt nicht gut umgesetzt ist. Bis auf die Nebenquests ist die Welt leer, das einzige was man macht, ist die Türme und Prüfungen aufzusuchen. Das ist am Ende eher das, was auch Titel von Ubisoft haben: Stures abklappern
      Für mich ist er es eben, ich habe kaum Nebenquests gemacht aber jeden Berg bestiegen.
      Also mir hat es eben gefallen, dass ich überall hin konnte und mir haben die Schreine gefallen.
      Was ich damit sagen will: Der Open-World Aspekt ist für mich genau richtig umgesetzt.
      Es gab für mich so viel zu entdecken, da brauch ich keine Quest für um mich über eine schöne Ecke der Landschaft zu freuen.

      Der Punkt mit den Ubisoft-Türmen (siehe AC) ist natürlich richtig, aber der hat mich eben nicht gestört.
      Manchmal verliert man, machmal gewinnen die Anderen.
      Meine Sammlung (nicht aktuell, wächst aber immer): Consoleprofiler
    • Ich finde die Open World nicht ansatzweise so schlimm wie beispielsweise beim neuen Assassins Creed. Die Welt ist alles, aber nicht leer. Man kann ja wirklich an jeder Ecke was finden. Gut, nicht alles ist "wichtig", aber das meiste davon ist zumindest sehenswert. xD

      Ich muss gestehen, dass es mich überraschen würde, wenn sie die Welt nochmal verwenden würden - und wenn ja, dann sicherlich mit gravierenden Änderungen? Der düstere Stil jedenfalls gefällt.
    • wcf.user.avatar.alt

      Sib schrieb:

      Fand jetzt daran nichts überraschend. Das ein neuer Ableger der Reihe in der Mache ist, ist klar. Sowas ist erst nicht seit gestern in Entwicklung.


      Ich denke mal, das überrascht tatsächlich niemanden. x)

      Was verwundert, so finde ich jedenfalls, aber ich informiere mich auch selten zu neuen Spielen, ist eben tatsächlich eher, dass es an BotW anschließt. Ich freue mich sehr darüber, dass mit dem nächsten Teil nicht erneut eine gänzlich neue Iteration der Formel in einem anderen Setting kommen wird und dass sich stattdessen dieses spezielle Setting noch erweitert. Was die Hauptstory anbelangt, empfand ich BotW schon als etwas wenig in Relation zu der riesigen Welt, die reich an Nebenquests und zahlreichen kleineren Stories ist, finde aber, dass letzteres einen sehr großen Charme für mich hatte.
      Von daher finde ich schön, dass die Geschichte mit dem neuen Teil weitergeht, besonders interessant aber auch, wie es um die Beziehung zwischen Link und der ewigen Damsel in Distress steht, wie sie sich entwickelt hat, nach allem, was geschehen ist. In der Hoffnung, dass die Damsel dieses Mal nicht typischerweise in Distress gerät und sie dann präsenter ist als zuvor.

      Die Widerverwendung des open-world Prinzips würde ich auch begrüßen, besonders um einfach zu schauen, was sich alles verändert hat. Mir hat es wahnsinnig gut gefallen, überall dorthin zu laufen und klettern, wo ich nunmal hinlaufen und klettern wollte, anstatt an unsichtbare Barrikaden zu stoßen oder mich darüber frustrieren zu lassen, dass der Mario ein besserer Kletterer ist als Link. Der konnte ja immerhin schon zu N64 Zeiten Bäume besteigen. Macht für mich nur Sinn, dass Link es auch kann.

      Wirklich enttäuschend fand ich bloß die Dungeons. Die waren zwar auf ihre jeweiligen Weisen mehr oder minder smart gemacht, aber dann doch eher uninteressant. Öde von der Farbgebung her, öde vom Stil. Abgesehen von der Umgebung 'außerhalb' der Dungeons haben die sich einander viel zu stark geähnelt, was zwar an und für sich Sinn macht, aber dafür einfach keinen rechten Spaß.
      Open-world, wieder zahlreiche Nebenquests + mehr Hauptstory als zuvor und traditionellere (und insbesondere für sich individuelle) Dungeons - das wären meine Hoffnungen. Und vielleicht die Rückkehr des Enterhakens und/oder Greifhakens, das müsste bei der ganzen Kletterei ja eigentlich ziemlich fun sein.

      Und yes. Düstere Stimmung pls <3
    • Ich war von dem Video geflasht. Einfach happy, als ich mir in der Mittagspause das Video reingezogen hat und meine Kollegen haben mich einfach nur verwundert angestarrt :happy:
      Das es an BotW anschließt, finde ich angenehm, eben weil man die Welt einfach gewohnt ist. Natürlich stelle ich mir bereits jetzt einige Fragen:

      Wie viel Zeit ist vergangen und welche Auswirkung hatte dies auf Hyrule und die Völker?
      Welche Veränderungen wird das Land durchlaufen? (Nichts für ungut, aber eine aufgewärmte Version von BotW brauch ich nicht)
      Wird es wieder Schreine geben oder die "Rückkehr zu traditionelle" Dungeons?
      Welche Charaktere trifft man wieder und welche Rolle werden sie spielen?

      Es wird ja auch schon spekuliert, dass es sich bei diesem Toten um den skelettierten Ganondorf handelt, wobei ich bei näherem Betrachten sagen muss, dass mich die Gestalt vom Aussehen her eher an die Mumien erinnert hat, die einem die Zeichen der Bewahrung überreichen.
      Ist irgendjemanden aufgefallen, dass in der Szene, wo Hyrule vom dem Beben erschüttert wird, das Schloss in die Luft geht etwas in den Himmel aufsteigt?
      Gegen Open-World hab ich absolut kein Problem, nur sollten sie aufhören an jeder Ecke wieder Krogs oder ähnlichen Mist abzuladen, der nur dazu dient, dass man die Welt abklappert.
      Alles, was schief gehen kann, wird schief gehen.
    • Ja nice, kaum ist ein kleiner Teaser zum "zweiten Breath of the wild" draußen, schon bin ich zurück und ready to hype everything! xD Ich bin sogar überrascht von mir, dass ich mich von dem Trailer so habe in den Bann ziehen lassen, obwohl mir klar war, dass Nintendo längst am nächsten Zelda arbeiten wird. Trotzdem hab ich nicht damit gerechnet, dass uns Nintendo da irgendeinen Brocken noch zuwerfen möchte - wohlbemerkt ganz am Ende der Nintendo Direct, die für mich persönlich eh schon ein paar tolle Ankündigungen parat hatte. Jedenfalls ist wieder die Freude riesig und mein Youtube-Verlauf geflutet mit Analysevideos.

      Außerdem ging ich natürlich auch im ersten Moment davon aus, dass es sich vielleicht eher um ein weiteres, überraschendes DLC handeln würde, weil grafisch keine Unterschiede zum vertrauten Botw zu sehen waren. Ich bin froh, dass es hier nicht um ein DLC geht, allein weil ich DLCs einfach nicht leiden kann. xD Ich will mein Zelda komplett, wenn ich es kaufe, egal wie old school das auch sein mag.
      Zudem hat es ewig gedauert, die große, offene Welt zu bauen, die es in Botw gibt, da ist es nur sinnvoll, auf dem bereits Vorhandenen aufzubauen und die Welt für uns zu verändern, erweitern und vielleicht auch zu verbessern.

      Ich würde mich sehr freuen, wenn ich vieles vom im Teaser Gezeigten als Hinweise für den Nachfolger deuten dürfte. Zum Beispiel waren einige Fans enttäuscht davon, nie gegen Ganondorf in Fleisch und Blut gekämpft zu haben, sondern nur gegen die "Verheerung". Mit der Mumie von Ganondorf könnte das jetzt nachgeholt werden. Ich hab die erwachende Mumie eigentlich sofort als Ganondorf identifiziert, weil sie wie der Ursprung des dämonischen Miasmas wirkt, weil die Gestalt mit Gerudosymbolen behangen ist, die Augen beinahe exakt den Dämonenaugen gleichen, die man abschießen musste, um den dämonischen Ganon-Schlabber loszuwerden, der sich in den Titanen und auf der Welt ausgebreitet hatte und weil die Mumie mich allgemein an witzigerweise ausgerechnet den Hyrule Warriors Ganondorf erinnert hat, der ja so eine charmante Mischung war aus TP-Ganondorf und dem Zerstörer aus Skyward Sword. Vielleicht kriegen wir hier den Antagonisten nachgeliefert, den wir uns gewünscht haben, statt dieses stummen Monsters in Botw. Der was im Kopf hat und der vielleicht auch mal überhaupt was von sich geben kann ...
      Ein starker, interessanter Antagonist macht so viel aus.

      Dann empfinde ich es auch als sehr angenehm, wie viel Zelda gezeigt wurde, was mich - wie immer - hoffen lässt, dass Zelda hier eine etwas aktivere Rolle übernehmen darf.

      Zudem sehen wir in dem Trailer ja hauptsächlich, wie Zelda und Link prinzipiell in einen "Dungeon" hinabsteigen. Ich würde das gerne als Hinweis lesen, dass traditionelle Dungeons, wie wir sie lieben, vielleicht wirklich zurückkehren, die unter der Landschaft von Hyrule schlummern und jetzt nach und nach entdeckt werden. Das war etwas, was viele Fans vermissten, und Nintendo hat jetzt die Gelegenheit, in der bereits fertigen Welt sich die Zeit für tolles Dungeon-Design nehmen zu können. Ohnehin will ich wissen, wie die Zukunft von Hyrule aussieht. Welche Städte wurden wieder besiedelt, welche neue Ortschaften sind vielleicht entstanden? Ich hab Bock, in die mir bekannte Welt zurück zu kehren und zu schauen, inwiefern diese aufgeblüht ist.
    • Freu mich total über eure Eindrücke und Wünsche zu lesen! ^-^

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      Sib schrieb:

      Es ist eher der Punkt, dass dieser Open-World Aspekt nicht gut umgesetzt ist. Bis auf die Nebenquests ist die Welt leer, das einzige was man macht, ist die Türme und Prüfungen aufzusuchen. Das ist am Ende eher das, was auch Titel von Ubisoft haben: Stures abklappern
      Hmm, ich glaube aber, dass BotW den Fokus mehr auf das eigenständige Erkunden des Spielers legt. Die Türme gibt es auch, ja, aber sie funktionieren etwas anders. Schreine und Krogs in einem Gebiet werden nicht freigelegt, nur weil man auf den Turm geklettert ist. Man erhält lediglich eine Übersicht des Gebiets, wenn man den Turm erklimmt, ohne Questmarker oder sonst was. Stattdessen benutzt man den Turm als Aussichtspunkt und kann sich dann selber Markierungen setzen, wenn man etwas Interessantes in der Distanz sieht, beispielsweise Schreine. Oder Drachen. Ist bei Assassin's Creed beispielsweise etwas anders, weil da nämlich die Karte regelrecht zugemüllt wird, allein davon dass du auf den Punkt kletterst. Da ist nicht wirklich ein Erkundungsaspekt drin, denn erst dadurch kommt das "Abklappern" erst zustande. Das Gefühl, dass ich aber nur Questmarker abfarme, hatte ich bei BotW nie.
      In einem Punkt gebe ich dir aber Recht: Die Welt hätte lebendiger sein können und was man finden konnte, hätte definitiv auch abwechslungsreicher sein können. Einerseits finde ich zwar, dass so eine "tote" Welt in die Geschichte passt, andererseits hat diese Wahl natürlich auch Folgen auf das Spielerlebnis. Und auch eine tote Welt kann man interessant gestalten, beispielsweise indem Ruinen abwechslungsreicher gestaltet. Ich persönlich hätte gerne mehr Tagebücher gefunden. The Elder Scrolls arbeitet viel mit Story-Telling und World Building über Bücher (die kein Mensch jemals alle gelesen hat, aber es ist ein netter Touch, grade die Tagebücher) und das ist ein sehr praktischer Weg, Interessierte etwas von der Welt zu erzählen, während man Leute, denen das egal ist, nicht mit World Building langweilen muss. Problem ist natürlich trotzdem, dass es losgelöst vom Rest der Welt ist, und solange sich Spuren der Erzählungen in Büchern nicht in der Realität des Spiels wiederfinden, ist da trotzdem eine Trennung da. (Auch ein Problem, was The Elder Scrolls hat). World Building kam bei BotW aber auch ein bisschen kurz fand ich und ich hätte gerne mehr Facetten von der Welt gesehen.
      Was nicht heißt, das BotW nicht schöne Ecken hatte. War schon ziemlich cool in der Wüste einen Kreis aus riesigen, steinernden Gerudo-Kriegerinnen zu finden. ^^

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      Cain Soles schrieb:

      Ich muss gestehen, dass es mich überraschen würde, wenn sie die Welt nochmal verwenden würden - und wenn ja, dann sicherlich mit gravierenden Änderungen? Der düstere Stil jedenfalls gefällt.
      Einerseits wär ich dafür, die Welt in Teilen wiederzuverwenden. Gerade wenn zwischen BotW und BotW 2 etwas Zeit vergangen ist und sich Hyrule im Wiederaufbau befindet, wäre es echt cool zu sehen, wie sich manche Stellen der Welt entwickelt und gemacht haben. Wenn Kakariko beispielsweise gewachsen wäre, sich an manchen Ställen kleine Dörfer gebildet haben oder Schloss Hyrule wieder bewohnbar ist, dann wär das echt mega cool zu sehen. Auf der anderen Seite will ich eigentlich nicht mehr, als nur ein paar Landstriche aus BotW übernommen sehen und nicht die ganze Oberwelt. Denn - ich hab BotW schon einmal gespielt. xD Sprich, ich kenne das alles schon und da gibt es nichts mehr für mich zu Entdecken, was ja der Reiz an BotW war - das Entdecken.
      Natürlich könnte man das Verhindern, indem man die Overworld verändert - würde sich dann aber gegebenfalls mit dem Vorgänger beißen und ein paar schlecht zu ignorierende Logikfehler offen lassen, befürchte ich. ^^"


      Ich glaube aber, dass BotW 2 einen ganz anderen Schritt gehen wird, um die Overworld zu erweitern, und damit wären auch in der Rubrik dieses Beitrages, in der ich wild zu theorisieren beginne, was wir wohl im nächsten Teil erwarten dürfen.

      Wie erweitert BotW 2 seine Welt? Naja. Von unten.

      Eigentlich der komplette Trailer spielt in einem Höhlensystem. Die Tunnel muten teils natürlich an, teils von Menschenhand geschaffen. Ob das jetzt allein der Schaffung von Atmosphäre dient, sei mal dahingestellt, allerdings würde ich es nicht für komplett abwegig halten, wenn das Sequel, wenigstens zum Teil, Hyrules Unterwelt erkundet. BotW 2 wird, genau wie jedes andere Zelda zuvor, den Anspruch haben sich von seinen Vorgängern abzugrenzen und eine einzigartige Erfahrung darzustellen. Einfach ein zweites Open World Spiel zu machen würde dem Anspruch aber nicht gerecht werden, denn, wie ich oben bereits erwähnt habe, kenne ich Hyrules Oberwelt ja bereits. Also braucht man entweder ein anderes Setting (was rausfällt, weil wir ein unmittelbares Sequel mit demselben Link und derselben Zelda haben, wie es den Anschein hat), oder man muss eine Welt erschaffen, die sich maßgeblich von der unterscheidet, was wir davor hatten. Und den Anspruch erfüllt das Höhlensystem im Großen und Ganzen.
      Der Grund dafür findet sich für mich hauptsächlich in der Mobilität. In BotW können wir laufen, reiten, klettern, Schildsurfen, schwimmen, mit dem Gleiter fliegen, Schildsurfen, über Eissäulen laufen, uns mit dem Stasis-Modul und einem Stein durch die Gegend katapultieren, aus zwei Loren eine Flugmaschine bauen, explodieren und den Hang herunterkullern, um dabei beinahe sterben... die Möglichkeiten sind vielfältig! (Hab ich schon Schildsurfen erwähnt?) Ein Höhlensystem würde viele dieser Mobilitäts-Aspekte einschränken, gleichtzeitig aber auch neue Möglichkeiten offenlegen. Beispielsweise wären komplexere Schienensysteme möglich (ja, gab es in BotW auch, aber nur vereinzelt), und Lorenfahrten können häufiger an der Tagesordnung stehen. Die Mobilität ist in alle Richtungen durch Wände beschränkt, allerdings könnte Graben eventuell möglich gemacht werden. Das wär natürlich ein ziemlicher Hammer, denn das würde die sonst so lineare Natur von Höhlensystemen aushebeln und sie tatsächlich für Open World öffnen.
      Gleichzeitig würde die Theorie aber auch bedeuten, angenommen das Graben keine Option ist (und eventuell auch technisch schwierig werden könnte), dass die unterirdische Spielwelt weniger offen ist. Wie bereits angemerkt sind Tunnel und Höhlen nun mal ziemlich linear, weil eine räumliche Begrenzung besteht. Es muss natürlich nicht sein, dass das Spiel zu 100% unter der Erde spielt (wär auch doof, ich will mein aufgebaute Stadt Hyrule sehen q-q), allerdings sind Höhlen nicht wirklich das, was man sich unter Open World vorstellt.
      Allerdings würde ich es nicht mal für abwegig halten, dass BotW 2 vielleicht gar nicht Open World wird. Das könnte nämlich auch ein Trugschluss sein, den wir voreilig daraus schließen, dass es sich ja um ein Sequel handelt. Jedenfalls lässt sich das aus dem Trailer nicht eindeutig herausstellen, dass es ein Open World Spiel ist, während das bei BotW damals ja schon in der Erstankündigung sehr schnell deutlich gemacht wurde.
      Also entweder rechnet Nintendo damit, dass wir das erwarten, oder "Open World" wird das einzigartige BotW-Gimmick sein und mit BotW 2 erwartet uns wieder etwas ganz anderes.


      Ganni ist back! Nie wieder dubiose Matsche?

      Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich fand die Verheerung Ganon schon ziemlich verheerend. Nicht nur war der Endkampf etwas schwach, sondern der Hauptwidersacher hatte in etwa so viel Charakter, wie die Matsche, die ich in meinen ersten Kochversuchen in BotW produziert habe. Ganondorf war nie ein wirklich tiefgründiger Charakter. Eigentlich war er generell immer nur eins: Böse. Aber das überzeugend und mit Stil. Ein Mann großer Reden mit einer Vorliebe für Pingpong und Schwertkämpfe. Ein Mann mit Ambition und ein Mann, den man nicht zum Feind haben möchte.
      Da war die Verheerung Ganon schon eine ziemlich Enttäuschung. Ich hatte mich schon auf das traditionelle Pingpong-Match gefreut.
      Wenigstens das macht BotW 2 aber ganz von Anfang an deutlich: Ganondorf (oder zumindest eine seiner Reinkarnationen) ist zurück. Lässt sich im Trailer sehr gut an Details erkennen, wie den langen, roten Haaren, den Gerudo-Symbolen auf Klunker und Stofftüchern und natürlich auch der schmucke Stein auf der Stirn. Außerdem wurden ja noch mehr Parallelen zur Verheerung Ganon gezogen, etwa in Form seiner Augen, die in ähnlicher Form auch als Gegner in BotW auftreten und in Form der bösen Pampe (for the lack of a better word), die die Ratte verschlingt.
      Ganondorf ist wieder wach. Und von seinem langen Schlaf ist sein Nacken ganz steif. Knack knack.


      Bye bye, Link, hallo, Zelda?!

      Was ich an dem Trailer aber am auffälligsten finde, ist die Tatsache, dass Link so ziemlich gar keine Screentime hat. Er ist da, allerdings nur an Zeldas Seite. Keine Ganzkörpershots von ihm, die länger als ein paar Sekundenbruchteile zu sehen sind, und sein Aussehen von dem in BotW kaum zu unterscheiden. Zelda hingegen... hat eine neue Frisur und ich liebe sie jetzt schon. Also die Frisur. Zelda mochte ich vorher schon.
      Der Fokus des ganzen Trailers liegt auf Zelda. Link verkommt dahingehend quasi schon zu einem Hintergrundrauschen, das zwar präsent, aber nicht übermäßig relevant zu sein scheint. Zwar lässt sich anhand der leuchtenden Hand (no pun intended), die ja auch den mumifizierten Ganni in einigen Szenen festhält und in anderen allerdings Teil von Link zu sein scheint, ableiten dass er durchaus irgendeine Form einer tragenden Rolle spielen wird (er ist immerhin Link), allerdings hat Zelda deutlich, deutlich mehr Screentime.
      Ist das Zufall? Quatsch.
      Ich hab es ehrlich gesagt vorher noch nie gesehen, dass Zelda in einem Trailer so viel Aufmerksamkeit und Fokus bekommen hat. Dabei ist sie der Charakter, der der ganzen Reihe ihren Namen verpasst hat, es soll ja immerhin ihre Legende sein. Das macht es aber nur so verwunderlicher, dass sie selbst in den kurzen Szenen so stark in den Fokus gerückt wird, dass sich selbst diese Szenen einbrennen und im Gedächtnis bleiben. Zelda scheint diesmal unglaublich wichtig zu sein. Und ich würde sogar soweit gehen und behaupten, Zelda ist deshalb so wichtig, weil sie diesmal der spielbare Hauptcharakter sein wird.
      Vielleicht spricht da nur der verzweifelte Fanboy aus mir, der sich das seit Ewigkeiten wünscht, allerdings kann es in meinen Augen kein Zufall sein, dass Zelda so ins Zentrum des Trailers geschoben wird. Geht man davon aus, dass der erste Trailer zu BotW (Link vs. Wächter, Klappe die Erste), die wesentliche Essenz des Spiels vermittelt hat, nämlich den Open World Aspekt, dann ist dieser Trailer vielleicht ein Hinweis darauf, dass Zelda als Main Character das Gimmick dieses Teils wird? Ich halte es absolut nicht für abwegig, immerhin wünscht sich ein großer Teil der Fanbase das bereits seit Ewigkeiten.
      Vielleicht geht Nintendo sogar noch einen Schritt weiter und macht einen Koop draus? Naja, an dem Punkt wird es aber tatsächlich eher Spekulation. :ugly:


      Und sonst so? Was wär denn noch cool?

      Unabhängig vom Trailer, in den ich jetzt glaube ich genug reininterpretiert habe, gibt es aber durchaus noch ein paar andere Sachen, die ich mir von BotW 2 wünschen würde. Bleiben wir bei dem Open World Ansatz des Sequels, gibt es ein paar Punkte, die man gegenüber des Vorgängers verbessern kann.
      Einmal eine größere Gegnervielfalt. BotWs Gegner waren nicht übermäßig schwach, allerdings ist es auf Dauer doch etwas langweilig, immer wieder gegen die üblichen Verdächtigen zu kämpfen. Außerdem habe ich viele altbekannte Gegner aus der Reihe vermisst, die sich wunderbar ins Setting eingegliedert hätten. Arachnos, Dekuranhas, Ghomas oder auch Killeranas... die Reihe gibt genug Gegner vor. Allerdings denke ich, dass die Zahl der Gegner in BotW auch nur deshalb so begrenzt war, weil man sich auf das Wesentliche konzentrieren musste und wahrscheinlich viel Entwicklungszeit für die Gestaltung der Welt und der Entwicklung der Kernmechaniken draufging. BotW 2 basiert auf BotW und kann alte Gegner wiederverwenden (womit ich jetzt kein Problem hätte, Bokoblins und Echsalfos waren cool), gleichzeitig aber auch neue Gegner hinzufügen.

      Außerdem (und mit der Meinung bin ich wahrscheinlich alleine) wünsche ich mir, dass das Waffensystem aus BotW seinen Weg zurück ins Spiel findet. Ich fand es tatsächlich sehr cool, dass Waffen kaputt gehen konnten, denn es hat die Waffen zu einer wertvollen Ressource gemacht, die man sich teilweise strategisch erarbeiten, aber mit der man auch taktisch umgehen musste. Außerdem waren starke Waffen umso wertvoller und es war umso toller, wenn man eine fand. Das hat gerade am Anfang sehr gut funktioniert, aber je länger man gespielt hat, desto mehr starke Waffen hat man gefunden, sodass man irgendwann ausschließlich mit Königswaffen rumgelaufen ist und danach kam nichts mehr. War etwas schade, denn dass die Waffen kaputt gehen, war irgendwann wirklich redundant, wenn eine Waffe lange genug überlebt, um fünfzig neue zu finden.
      Es war aber auch nicht immer ganz cool, dass die Waffen kaputt gingen. Zumindest bei mir war es so, dass ich starke und seltenere Waffen eher ungern benutzt habe, eben weil sie kaputt gehen konnte. Bei einem Holzknüppel war mir das aber egal, weil man die sowieso an jeder Ecke fand. Das nimmt den selteneren Waffen den Wert, wenn sie nicht zum Einsatz kommen, außer wenn man keine Holzknüppel mehr hat und keine andere Wahl hat.
      Einen guten Kompromiss würde ich deshalb die Möglichkeit der Reparatur finden. Natürlich klingt das jetzt erstmal so, als ob das die Mechanik aushebelt, allerdings kommt das für mich nur darauf an, wie teuer und wie zugänglich es ist. Angenommen es kostet genau gleich viel einen Holzknüppel und ein Königsschwert zu reparieren und wäre der Preis hoch genug, dann würde es sich für den Holzknüppel nicht lohnen und man würde sich eher einen Neuen besorgen. Für das seltene Königsschwert würde es sich aber lohnen und außerdem könnte man es guten Gewissens zu einem noch seltenerem Item-Drop machen (selbst im Late Game), was die Freude nochmal steigert, wenn man dann mal eins findet. Mit Zugänglichkeit der Reparatur verhält es sich ähnlich, denn sobald der Spieler sich fragen muss, "Lohnt es sich wirklich diese Waffe zu reparieren oder such ich mir vorher noch eine Neue?", werden sehr wichtige Entscheidung für das Spielgeschehen getroffen.

      Ich beschränke mich erstmal nur auf die beiden Punkte, weil, äh, der Post eh schon viel zu lang ist. Ich beende deshalb abrupt und spontan den Rant an dieser Stelle.

      Edit: Wann kommt das Spiel raus? Ich sag ja nicht vor 2021. :3
      Diese Signatur ist zu klein, um alle meine Charaktere zu verlinken.
    • Die E³ war schon? Habe ich dieses Jahr nicht mitbekommen.


      ;____________________________; Ganondorf~ *beflauschtihninnnerlich*
      Ob ich wohl endlich meinen vermissten Bosskampf bekomme?
      Ob ich ihn wohl hoffentlich in all seiner Schönheit sehen werde (selbst mumifiziert schaut er suageil aus - was nicht überrascht *nicknick*), anstatt der furchtbaren Enttäuschung von vor zwei Jahren? Ich wünsche es mir so sehr.

      Allerdings, kommt es mir nur so vor oder sind seine Arm- und Beinmuskel tatsächlich etwas zu dünn? Trotz Mumifizierung. Irgendwie kam er mir in dem bisschen Video viel zu dünn vor, dabei ist er doch eher sehr kräftig gebaut.
      Ah~ Ganondorf~ *freufreu*

      Ergänzung 13.06. - 06:06 Uhr
      Was ich gestern noch vergessen hatte war, dass mir im gezeigten "Tempel" (der sah von außen nach einem Ganon-Schrein/Tempel der Hörner überm Eingang wegen aus) das Wandbild mit Ganondorf auf seinem Pferd und den Gerudo-Kriegerinnen um ihn herum sehr gut gefiel. Insbesondere da Ganondorf hier den Dreizack hielt den er als Ganon als Waffe nutzt.
      Schade, dass wir wohl keine Interaktion zwischen Ganondorf und den Gerudo-Kriegerinnen sehen werden. Das ist etwas, was mich seit OoT auch stets interessiert hat. Auch der Gerudo-Kultur wegen. °-°


      Mir sagen eher realistische Stile zu als Cel-Shading und comic-/cartoonhaftes. Da es aber als Vorgänger gilt, wird man mit dem Stil leben müssen. Gefallen tut er mir trotzdem nicht, da für mich in BotW einfach nicht das zerstörte Hyrule herüberkam. Der Stil in TP hätte mir eher zugesagt für BotW und auch für dessen Vorgänger, das war von der Aufmachung her einfach düsterer und nicht quietschebunt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von GanonMandrag () aus folgendem Grund: Ergänzung hinzugefügt.

    • @Adi1004
      Auch wenn die Türme bei Zelda nur das aufzeigen der Karte haben, verkommt das zu einem "abhaken von besuchbaren Orten", man kann auch gut ohne sie leben, wenn man Schreine in den Gebieten freigeschaltet hat. Und ob mir die Karte zeigt, wo ich was finde oder nicht, ist egal, man klappert im Endeffekt eh nur die Schreine ab, um die vier Giganten zu befreien und Ganon zu besiegen.
      Fakt ist aber, dass die Welt gefühlt neben den Türmen und Schreinen nichts zu bieten hat.
      Und knapp 1.000 Samen suchen ist alles andere als kreativ oder aufregend. Das verkommt dann eben leider doch zu einem Ubi-Open-World Spiel, mit dem Unterschied, dass es mir nicht gezeigt wird.
      Was man aber auch nicht braucht, wenn ich gefühlt auf jeder höheren Stelle 3 Schreine von weitem sehen kann :-/

      Dagegen war ein Majoras Mask lebendiger mit den Nebengeschichten und Abzweigungen, die die Welt hatte
    • Um es hier nochmal in Worte zu fassen: Der Trailer hat mich schon beeindruckt und man sieht auch gewisse Ähnlichkeiten zu OoT - zumindest hinsichtlich des einen bekannten GIF, wo Zelda ihren Kopf bewegt und man danach Ganon(dorf) sieht. Ob das Zufall ist?

      Interessant finde ich auch, wie andere, dass Zelda mit unterwegs ist und scheinbar mehr Screentime bekommt. Wäre natürlich ganz interessant, warum das so ist - vielleicht ergibt sich das ja auch aus dem Setting heraus.

      Vielleicht lernen wir hier ja nochmal eine andere Seite von Hyrule kennen und etwas über eher "umliegende" (König)reiche oder andere Orte.

      Es scheint aber auf der gleichen Engine wie BotW aufzubauen, von daher sehe ich dem gelassen entgegen. Hoffentlich übertreiben sie nicht mit den Krogs.
      Vote El Presidente or else...!
      Kleiner Militärputsch und das Parlament ist futsch! (Aus: Pinky und der Brain, S3 E10)
    • Nochmal zum Open-World-Aspekt, den hier mancheiner kritisiert hat. Mir hat er in BotW gefallen aber in meinen Augen war nicht alles gut. Ich denke, was mich daran in BotW vor allem gestört hat, war folgendes:

      1. Alle Items sind von Anfang an verfügbar: Dadurch dass man im Spiel nach dem Tutorial (außer der Kamera) nichts mehr bekommen hat, was Links Fähigkeiten mehrt, war das "Fortschrittsgefühl" in BotW für mich nicht so da. In bisherigen Zeldas, insbesondere in OoT, stieß man oft auf Dinge, mit denen man noch nichts anfangen konnte. Z.B. Pfeile und "Erwachsenenrüstungen" in Läden als Kind, den Eingang zum Gerudotal, die Lava-Höhle in Goronia, der Krater des Todesbergs... ich mochte das Gefühl zu wissen, dass mich in Zukunft noch etwas erwarten würde, besonders wenn ich noch nicht genau wusste was. Aber natürlich schränkt das den Open-World-Aspekt ein wenig ein, da eben nicht mehr alles "open" und zugänglich ist. Ich würde mir von BotW2 wünschen, dass wenn schon alle Waffengattungen von Anfang an verfügbar sind, man wenigstens einige Ausrüstungsgegenstände erst im Laufe des Spiels bekommt. Dazu gehören der hier schon erwähnte Enterhaken, vielleicht Eisenstiefel, Auge der Wahrheit oder komplett andere, neue Items.

      2. Die aufgespaltene Hauptstory um die Titanen: Die Titanen-Story in BotW ist extrem modular, das heißt man kann die vier Abschnitte zwar alle in beliebiger Reihenfolge machen, dafür sind sie aber auch nicht besonders spannend und ereignisreich. Sobald man eine der vier Titanen-Storys durch hat, weiß man was einen für die übrigen 3 erwartet. Ich persönlich hätte lieber eine große zusammenhängende Story, die Wendungen und Abweichungen von einem sich immer wiederholenden Schema zulässt. Dadurch wirkt eine Welt lebendiger, da sich die ganze Welt dynamisch zum Verlauf der Story verändern kann. In BotW ist es aber so, dass es auf den Rest der Welt überhaupt keine Auswirkung hat, ob ich ein Titanen-Gebiet schon geschafft habe oder nicht. Ein Gegenbeispiel, wie man es in meinen Augen besser machen könnte, ist die Story des Open-World-Spiels Fallout 3. Zum Beispiel taucht hier mitten im Spiel, durch eine Wendung in der Geschichte, überraschend eine komplett neue, übermächtige Fraktion auf, die viele Teile der Spielwelt verändert.
      Das heißt nicht dass man das Erledigen von Dungeons zwingend an diese Hauptstory koppeln muss. Man könnte - zumindest einige - einfach davon loslösen und in beliebiger Reihenfolge angehen.

      3. Die Präsentation der Schreine: Zelda BotW ist - krasser als jedes andere Zelda - ein Spiel basierend auf immer gleichen Ritualen. Ich muss sagen, spätestens nachdem ich 10-20 Schreine durchgemacht hatte, hat mich deren Präsentation, die immer gleichen Cutscenes und die immergleiche Belohnung angeödet. Die Rätsel fand ich oft echt gut, aber die Copy-paste-Fassade drum herum wurde echt schnell super lahm. Prinzipiell finde ich Minidungeons klasse, aber ich wünschte mir, es würde sich wie ein Abenteuer anfühlen. In BotW hatten nur sehr wenige Schreine diesen Ansatz im Sinn. Z.B. könnte man Minidungeons in einer Höhle, einem alten Spukturm, einem Schiff etc. stattfinden lassen, am besten noch mit einer kleinen Geschichte drum herum. Bei den BotW-Schreinen war mir das einfach zu lieblos, selbst meiner Freundin, die das Spiel gar nicht selber spielt, gingen das ständige gerödel, wenn ein Schrein aus dem Boden steigt und die Level-Editor-mäßige Darstellung auf den Geist. Ich weiß, es wäre wesentlich mehr Arbeit wenn man hier mehr liebe reinstecken würde, aber ich hätte lieber 40 abwechslungsreiche, cool präsentierte Minidungeons an Stelle von 120 uniformen Rätsel-Orten die man einfach abfarmt. Vergleichsweise positive Beispiele in BotW sind der dunkle Wald im Norden und die einsame Insel im Süd-Osten. Das auftauchen des üblichen Standard-Schreins als Belohnung hätte man sich in meinen Augen aber schenken können.

      EDIT:
      Ein Beispiel wie man die einsame Insel im Südosten in meinen Augen noch cooler hätte einbauen können:
      Ein alter Mann steht auf einer der Klippen am Meer auf dem Festland und schaut in Richtung Südosten, wo ein undurchdringlicher Sturm zu wüten scheint, obwohl in den anderen Himmelsrichtungen das Wetter gut ist. Er sagt sowas wie: "Der Sturm da hinten tobt schon so lange ich denken kann, ständig werden die Überreste von Schiffen angespült, die dort versehentlich hineingeraten sind. Nur ein Idiot würde versuchen sich diesem Sturm zu nähern." Unten am Strand liegt einiges Strandgut, kaputte Schiffsteile etc. und auch ein Floß. Man stellt sich auf das Floß und wedelt sich mit Hilfe eines Krog-Fächers in Richtung des Sturms. Man gerät hinein, es kommt ein Schnitt und man wacht gestrandet auf der einsamen Insel auf, ein paar Meter weiter steckt auch das Floß im Sand. Man hat all seine Ausrüstung verloren, inklusive Krog-Fächer. Der Sturm hinter einem tobt immernoch, man kann das Festland nicht sehen. Auf der Insel gibt auf einer Anhöhe eine komische Ruine mit Windsymbolen drauf und 3 Vertiefungen für die Leuchtkugeln, die man auf der Insel finden muss. Hinter der Ruine ist eine steile Klippe zum Meer, allerdings gibt es vielleicht 10 Meter davon entfernt eine winzige weitere Insel mit Steilhängen, an die man nicht ran kommt. Auf der Insel wächst eine seltsame, kleeblattartige, sich im Wind drehende Pflanze. Man sammelt die Leuchtkugeln wie in BotW, dadurch wird dann ein Mechanismus in Gang gesetzt. Der Sturm zwischen Insel und Festland legt sich und es erscheint eine Brücke zu dem Inselchen mit der Pflanze. Man pflückt die Pflanze und stellt fest, dass es eine Art verbesserter, unkaputtbarer Krog-Fächer ist, der sich ventilatorartig dreht. Damit kann man das Floß zurück zum Festland steuern und zwar viel intuitiver/einfacher/schneller als noch mit dem normalen Krog-Fächer. Am Festland steht der alte Mann am Strand und sagt, dass dein Zeugs angespült wurde. Er gibt dir deinen Kram zurück und das Abenteuer/die Quest ist zuende.

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