Das Ende

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    • Wie fandet ihr eigentlich das Ende?

      Ich fand es etwas ...sehr seltsam.

      "Erinnerst du dich?"

      Ja, schön, aber ... das soll alles gewesen sein?
      Also ein paar Antworten oder Szenen mit anderen Charas hätte es schon geben sollen, aber Endboss platt und dann absolut NICHTS?!

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      Da das ganze ja eindeutig der allerletzte Teil ist, also von der Story her, hätte ich mir auch ein Happy-End für Ganondorf gewünscht, dass er, Link und Zelda endlich den Fluch des Todbringers abschütteln können und ganz normale Menschen werden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Loxagon ()

    • Ich fand das Ende und die ganze spielbare Story von BotW auch nicht so prall aber ich weiß nicht wieso es das letzte Spiel der Timeline sein soll. Imo ist nichts besonderes passiert, was wir nicht schon hatten. Ich würde gerne das wiederaufgebaute Hyrule sehen.
    • Soll ich ehrlich sein? D:

      Nachdem, was die Entwickler inzwischen gezeigt haben, was sie während ihrer Entwicklung alles ausprobiert haben, ist das Ende ein trostloser Witz. Die ganze Mühe und Vorbereitung, die durch den anfänglich suggerierten hohen Spannungsbogen und der Stärke der Gegner geschaffen wurde, verpufft leider mit einem zu leichten Endgegner und einem noch weniger aussagenden Ende, worauf man den Controller weglegt und gemischten Gefühlen das Spiel neustartet.

      Die Belohnungen der Sidequests motivieren kaum zum Weiterspielen abseits der Hauptgeschichte, sieht man von den 120 Schreinen ab. Eine Welt voller Krogs und vielen Ortsnamen, die keine Hintergründe besitzen - außer jenen, die sich der eingefleischte Zelda-Fan denken kann, in Erinnerung an einen anderen Teil der Serie - motivieren leider schwer, sich durch zerklüftete Reste am Ende der Karte zu mühen (wenn nicht spontan abgesagt durch Regen).

      Vielleicht - und das ist meine einzige schwache These - wurde das Ende knapp gehalten, um Platz für einen anschließenden DLC zu schaffen.

      Das Ganon keine Sprachausgabe hat, wurde an verschiedenen Teilen der Entwickler kommentiert; es ist für mich (als Gannyfangirl) jedoch wenigstens halb ermutigend, dass in der japanischen Version das Ende einen anderen Sinn ergibt (Ganon war nach dem Erwachen von Link im Begriff sich wiederherzustellen aus Fleisch und Blut, er wurde jedoch mittendrin von Link gestört) und lässt Hoffnung, dass Ganondorf oder Ganon nicht völlig abgeschafft wird (oder sich in Hyrule Warriors ggf. selbst abschafft).

      Nichts desto trotz möchte ich sagen, dass ich diesen Teil sehr sehr mag, insbesondere das Charakterdesign von Link und Zelda hat mir sehr gefallen. =)
      »I solemnly swear that I am really up to no good.«
      I like to draw. :<3:
    • Okay, ja gut das Ende war vielleicht nicht so pompös, wie man es vielleicht erwartet/gewünscht hätte. Auch ich hätte mir mehr Informationen über das vergangene Hyrule, über das Leben von Link, Zelda und anderen gewünscht. Zudem hätte ich es außerordentlich begrüßt, wenn man nach dem finalen Endkampf Ganon mal einfach tot bleibt und danach sich das Königshaus und die Welt sich wieder aufbaut. Das hätte jetzt keine 500 Sequenzen und 1TB extra Game gebraucht. Einfach, keine Ahnung, ein paar Bauarbeiter am Schloss (und anderen Örtlichkeiten) hingestellt und ein paar Leuten einen anderen Dialog verpasst. Aber wenn ich immer wieder mich mit Hassschleim rumprügeln und Ganon besiegen darf, fühle ich mich wie in einer Zeitschleife gefangen, aus der man nicht raus- und in seinem virtuellen nicht wirklich weiterkommt. Das Game bietet genügend Kapazität für viele weitere freudige Stunden. Ich finde diese große, weite Welt wunderschön und über alles erforschenswert- da such ich gerne 900 Krogs. Zudem kommt man irgendwann zu dem Punkt wenn Gegner hochgelevelt sind aber man selbst nur noch mit Stöcken und rostigen Zeug kämpfen darf- das bietet auch wieder neue Herausforderungen. Ich hätte es eventuell noch begrüßt, wenn Wächter einfach tot bleiben, wenn sie einmal von mir zerstückelt werden sind. Aber das ist nur eine persönliche Präferenz, weil ich diese Viecher nicht mag und sie mir tierisch auf den Sack gehen xD Andererseits mach es ja auch Sinn das sie noch über bleiben. Denn auch nach meiner persönlichen Timeline bewegt sich BotW am Ende der aktuellen Timeline, also um TLoZ/AoL. Da spricht vieles dafür, wie ich finde. Neben Gegner wie Wächter und Leunen, auch viele Örtlichkeiten, Similaritäten etc pp. Nichtsdestotrotz bezweifele ich stark, dass BotW das endgültige Ende der Timeline bildet. Das gegenwärtige eventuell, ja, aber gewiss nicht das endgültige. Nintendo kann da noch viele weitere Spiele hinten dran klatschen wie sie lustig sind. Es hieß auch mal, dass OoT das allererste in der Timeline sei und dann Skyward Sword (und noch der SS-Prequel-Manga ö.ö !). Auch in AoL heißt es, dass Ganons Schergen ihn wieder auferstehen lassen wollen aus seiner Asche. Alles was herfür benötigen wäre ein Tropfen von Links Blut. Ich meine der Typ war tot, nicht nur matschetot, sondern sogar dreckiger-Staub-tot! Aber es gibt immer noch Möglichkeiten ihn wieder auferstehen zu lassen. Nintendo ist sich darüber sicher im Klaren, weshalb es ein leichtes ist für Ganon ein popliges Schlupfloch zur Reinkarnation bzw. Wiederauferstehung zu finden.
      Waldfee ende.
      Links uneheliche Tochter

      ~nebenberuflich Horrorkid~
    • Ich glaube auch kaum, dass dies das Ende bleiben wird. Und so wie mir das Ende vorkam, so unspektakulär es auch war, erschien es mir nicht als wäre Ganon wirklich besiegt, sondern nur ein weiteres Mal versiegelt. Direkt daraufhin ist Zeldas Kraft ja versiegt. Also mehr als ein Schlupfloch, vielleicht hat er sich ja in Zelda eingenistet :ugly:
      Dass die Wächter und der Schleim noch da sind, ist für mich eigentlich zweitrangig, allerdings hätte man wirklich noch mehr herausholen können.
      Alles, was schief gehen kann, wird schief gehen.
    • Avatar fehlt

      Conale schrieb:

      Ich glaube auch kaum, dass dies das Ende bleiben wird. Und so wie mir das Ende vorkam, so unspektakulär es auch war, erschien es mir nicht als wäre Ganon wirklich besiegt, sondern nur ein weiteres Mal versiegelt. Direkt daraufhin ist Zeldas Kraft ja versiegt. Also mehr als ein Schlupfloch, vielleicht hat er sich ja in Zelda eingenistet :ugly:
      Dass die Wächter und der Schleim noch da sind, ist für mich eigentlich zweitrangig, allerdings hätte man wirklich noch mehr herausholen können.
      Das mit Zeldas Kraft sehe ich auch so, aber es war schon ein Dämpfer, dass der Spielstand wieder auf den Zeitpunkt vor dem Endboss zurückgesetzt wurde.
      Ja, ich weiß dass ich lost bin.
    • Das Ende hätte durchaus ein wenig inhaltsvoller ausfallen können. Klar, es bringt so ein "Auf zu neuen Abenteuern"-Fühl mit sich, und die wird man in BotW 2 dann auch bekommen. Aber ein klein wenig mehr hätte man ja erzählen können, was Link und Zelda jetzt so treiben. Wird Zelda nach 100 Jahren wieder als rechtmäßige Herrscherin über Hyrule anerkannt? Macht Link es sich zur Aufgabe, sie zu "resozialisieren", nachdem er im Laufe des Spiels das ganze Land bereist und neue Kontakte geknüpft hat? Das wäre interessanter gewesen als die eher unnötige Information, dass sie unterwegs zu den Zoras sind.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Vincent Delacroix ()

    • Ich bin ein großer Fan von Breath of the Wild, dennoch kann ich nicht leugnen, dass ich das Ende auch relativ schwach fand.
      Dass es nach Ganon nicht weitergehen würde, wusste ich einfach schon, denn wann war das jemals der Fall? Dass der Wunsch so oft geäußert wurde zeigt aber auch, dass das Ende irgendwie unfertig wirkte und wie wir heute wissen, war es das ja auch tatsächlich.

      Bis zuletzt hoffte ich irgendwie darauf, die Recken ins Leben zurückholen zu können. Oder dass sie irgendwie in der Lage wären, wieder mit ihrem Volk interagieren zu können. Im Falle von Daruk war das am Ende von Vah Rudania sogar der Fall und das bestärkte meine Hoffnung auch. Ich für mich hätte das für ein sehr zufriedenstellendes Ende empfunden.
      Ich meine auch bis heute, dass das irgendwie hätte möglich sein können, denn Zelda hat 100 Jahre ohne Alterungsprozess überstanden und Link hat sich nach jedem befreiten Titanen in einen kleinen leuchtenden Ball verwandelt, was lange Zeit meine Theorie bestärkte, dass er auch nur noch als Seele durch die Welt wandelt.

      Im Jahr 2022 wissen wir es inzwischen besser. Calamity Ganon ist nicht mehr als eine List, eine Täuschung von Ganondorf selbst, der immer noch existiert. Darauf hätte ich damals eigentlich selbst kommen müssen, denn Ganondorf starb nie, er wurde nur immer wieder versiegelt: in Ocarina of Time, in Twilight Princess, in The Wind Waker usw. Es war stets ein und derselbe Ganondorf. Warum also ging ich davon aus, dass er in BotW endgültig verschwunden war? Ich weiß es nicht. Dass er immer noch existieren musste bewies allein schon die Tatsache, dass bei den Gerudo seit ihm nie wieder ein Junge geboren wurde, denn der letzte existierte ja immer noch. So auch in Breath of the Wild.

      Wenigstens eine Erklärung, was denn nun mit all den Shiekah-Zeug passieren würde, nachdem Ganon zu Fall gebracht worden war, hätte ich gut gefunden. Stattdessen erzählt uns Zelda im Ending, dass Vah Ruta sich nicht mehr bewegt. Nun, wie man in dieser Cutscene sieht, haben sich die anderen Titanen, Vah Medoh, Vah Naboris und Vah Rudania, ebenfalls nicht mehr bewegt. Und wieso sollten sie das tun? Wohin sollten sie sich denn bewegen, was wäre ihre "Aufgabe"? Sie können offensichtlich nicht mehr betreten werden und selbst wenn, gibt es keinen Piloten, also auch keinen, der sie irgendwie bewegen kann. Ich dachte mir jedenfalls bei Zeldas Aussage "Hä?".

      Ich bin mal gespannt, welche Erklärung es im Sequel dafür gibt, dass die Türme, Schreine, Titanen und der Shiekah-Stein verschwunden sind. Das waren alles offene Fragen nach dem Ende und darauf hätte ich wirklich gern ne Antwort.