Gamer Motivation Profile und mögliche Korrelationen mit dem OCEAN-Persönlichkeitsmodell

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    • Gamer Motivation Profile und mögliche Korrelationen mit dem OCEAN-Persönlichkeitsmodell

      Ich komme mal @Vyserhads Vorschlag nach und mache einen Thread für das Gamer Motivation Profile von Quantic Foundry auf.

      Das Gamer Motivation Profile (GMP) ist eine Art Persönlichkeitsmodell, das auf abstraktem Niveau das Motivationspotential von Spielen auf die Persönlichkeit eines Spielers abzubilden. Genaue Details und eine Erklärung findet ihr in der Folgenden Präsentation und diesen Folien. Ich nehme mal an, dass ihr alle dem Englischen mächtig genug seid um diese Ressourcen zu verstehen.



      Den Test selbst könnt ihr hier machen.

      Die Resultate sind in Prozent angegeben. 50% ist dabei der Median in der Gesamtmenge der Befragten Spieler. Wenn ihr irgendwo also einen Wert von weniger als 50% habt, dann werdet ihr in dieser Kategorie unterdurchschnittlich stark motiviert. Andersherum, wenn ihr einen Wert über 50% habt werdet ihr in dieser Kategorie überdurchschnittlich stark motiviert. Erklärungen zu den einzelnen Kategorien sind auf der Resultatsseite angegeben.



      Offensichtlich sind bei mir die Kategorien Mastery, Social und Immersion am stärksten ausgeprägt. Das passt ganz gut zu meinen eigenen Beobachtungen, denn ich spiele eigentlich nur Spiele wenn ich entweder:
      1. Mit meinen Freunden zusammen spiele (Social.Community) oder
      2. Das Spiel eine gute Story hat (Immersion.Story) oder
      3. Das Spiel eine gewisse Herausforderung und Komplexität aufweist damit es nicht langweilig zu spielen ist. (Mastery.*)
      Auf der Resultatsseite kann man auch auf einen Knopf drücken, der einem Spiele empfiehlt die zu deinen Auswertungen passen. Viele von den Spielen, die mir dort vorgeschlagen werden habe ich schon gespielt, oder hätte ich gespielt wenn ich die passende Konsole hätte. Das System funktioniert also ziemlich gut.

      Ich möchte in diesem Thread allerdings nicht nur eine Auflistung von Resultaten sehen, sondern würde gerne darüber diskutieren inwiefern eure Auswertungen mit eurer Persönlichkeit zusammenhängen. Dazu kann man beispielsweise den Persönlichkeitstest-Thread, oder den schnelleren OCEAN-Test verwenden. Ich habe letzteren verwendet.


      OCEAN-Modell Resultate. Angaben auf logarithmischer Skala.

      Ich finde, dass man durchaus dafür argumentieren kann, dass z.B. die Motivationskategorie Story mit Openness (Oben als Intellect/Imagination aufgeführt) in Zusammenhang steht. Immerhin steht am Anfang jeder guten Story eine gute Idee und Openness hat sehr viel mit dem Interesse an Ideen zu tun.
      Genauso denke ich, dass man die Mastery-Persönlichkeitskategorie in Relation zu Emotional-Stability setzen kann. Mastery benötigt ein gewisses Maß an Durchhaltevermögen und eine dicke Haut damit man nicht sofort von Frust und Selbstzweifeln übermannt wird wenn man ein Puzzle oder einen Boss nicht gleich beim ersten Anlauf schafft. Hier würde mich wirklich interessieren, ob sich bei Einem von euch ein Gegenbeispiel finden lässt.

      Was mich allerdings erstaunt, ist dass ich im OCEAN-Modell ein relativ hohen wert in Intellect/Imagination habe, allerdings im GMP bei Creativity einen sehr geringen Wert, wobei der GMP hier definitiv die Realität abbildet. Woran liegt das wohl? Wiederlegt das meine These? Was meint ihr?

      Weiterführende Links und Referenzen:


      (Entschuldigt etwaige Rechtschreibfehler ich habe gerade nicht die Zeit für Probelesen >__<" )


    • So, über die Feiertage kam ich leider nicht zum Posten (war nur noch am Handy online und das war mir halt echt zu blöd dann was tippen und formatieren angeht x,D), aber ich hatte die Test auch schon direkt gemacht und bin wenig überrascht worden xD





      Meine Beschreibung war "Action-Oriented, Spontaneous, Relaxed and Deeply Immersed" (wobei Relaxed sehr witzig ist, weil mich Videospiele als Kind extrem nervös gemacht haben und ich deshalb nur selten spielen durfte bzw. wollte, lol) und ich denke, das kommt so hin.
      Immersion und damit eben Story sind für mich das wichtigste, ich greife oft einfach lieber zu Videospielen als zum Buch, da Videospiel viel mehr meinen Drang zum ständigen Multitasking decken und ich es mag selbst die Story mit zu bauen/erleben. Fantasy ist auch recht offensichtlich, wenn man bedenkt, dass meine bevorzugten Spiele oft solche sind, die sehr fantastische Stories haben, seien es Geister, Magie oder Götter.

      Der Punkt Kreativität wird auf jeden Fall neuerdings mehr in Pokémon bedient, da es sich hier auf Design bezieht und ich totaler Fan von Character-Costumization bin- daher bin ich auch ein großer Fan davon gewesen, dass es in BotW so viele Kostüme gab. Ich erkunde zwar auch gerne die Gegend, aber zu weite Areale wirken ein bisschen befremdlich auf mich, ich habe da oft Sorge, den Fokus auf die Story zu verlieren (ich hasse es, mich in unübersichtlichen Arealen und Levels zu verlaufen), daher neige ich dazu linearere Games zu spielen. Obowhl ich BotW gerade wegen seiner Erkundungsfreiheit schätze, weil es für mich eben neu und erfrischend war. Aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel.

      Achievement sind mir weniger wichtig, da ich wie gesagt eher für die Immersion spiele- daher auch eher der Completion-Fokus, also jedes bisschen Story ausgraben, was ich finden kann, gerade z.B. verschiedene Enden finde ich reizvoll. Items sammeln nur des Sammelns wegen muss ich nicht haben, aber für ein cooles Kostüm oder Sachen, die mir das Vorantreiben der Story einfacher machen, kann ich bei Spielen die ich mag schonmal viel Zeit investieren. Gerade bei letzterem lasse ich mich dann auch zu sowas wie Grinding motivieren, oder um bestimmte Collectibles und Charaktere, die mich reizen, freizuschalten. Ich mag es zwar, meinen Kram und meine Charaktere voll aufzuleveln, aber wenn es nicht unbedingt sein muss oder ich nicht so verrückt nach dem Spiel bin, lasse ich es auch oft einfach.

      Mastery ist daher auch bei mir eher wenig ausgeprägt, einfach weil ich eher zum Entspannen und Ablenken spiele, als dass ich mir über mein Vorankommen groß den Kopf zerbrechen will. Daher ist Strategie absolut nicht mein Fall, da fehlt mir einfach die Geduld und auch wenn mir eine Herausforderung (wie die Schreine in der Ballade der Recken) hin und wieder Spaß machen, bin ich auch ganz froh wenn mir ein Spiel schnell und leicht von der Hand geht und ich mich mehr auf Welt und Story konzentrieren kann.

      Sozial gesehen gibt es hier die Vorgeschichte, dass ich wenig Freunde hatte, die überhaupt gezockt haben und davon nochmal wenige, die die gleichen Games hatten (also zumindest in meiner Schulzeit) und ich daher sehr viel Single-Player gespielt habe. Spiele mit viel Story und hoher Immersion sind aber auch einfach dafür gemacht, dass man sie alleine spielt und mit voller Konzentration erlebt, also ist auch da klar, dass ich nicht so häufig mit anderen Spiele. Meistens Spiele ich dann aber eben lieber MIT als GEGEN andere, weil ich a) einfach ein schlechter Verlierer bin :uglylaugh: und b) lieber mit Freunden ein Abenteuer teile, in dem man sein Können kombiniert als mich in Skill-Fragen zu messen. Ich lutsche in Mario Kart und ich weiß es auch :uglydance: Wenn ich also gegen andere Spiele, dann gegen meine Freunde, mit denen ich dann aber die gemeinsame Zeit genieße.

      Zum Thema Action sei gesagt, dass es hier nicht unbedingt nur um schnelles Gameplay geht, wie "Excitement" suggeriert. Auch langsames Gameplay macht mir viel Spaß, sofern eben viel passiert. An jeder Ecke was neues zu erledigen oder zu erfahren, Abwechslung in Story ind Gameplay, das alles kann mich wirklich fesseln. Daher sind z.B. trotz hoher Kreativität MMOs oft nicht meins gewesen, weil ich viele ohne große Immersion und Interaktion gespielt habe und es da oft sehr eintönig wurde. Punkt Zerstörung.... wenn ich etwas kaputtmachen kann und dafür belohnt werde mache ich das gern :grin: Töpfe und Kisten zerschlagen und so weiter kann schon ein Sport werden und auch bei Shootern aller Art, z.B. Resident Evil, ziehe ich alle Waffen mit viel Durchschlag denen mit Präzision vor - spricht, Schrotflinte, Magnum, TMP und Raketenwerfer waren immer meine Welt, das Präzisiongewehr habe ich dann meinem Spielpartner überlassen. :ugly:
      Ich mag es aber auch nicht zu zerstören, wenn das Spiel mich dafür bestraft, da meldet sich dann doch mein Moralkompass und ich habe ein schlechtes Gewissen.

      Schauen wir also dann mal auf die Persönlichkeit:




      Beim Myers-Briggs-Test bin ich der Debattierer, ENTP-T, (extraverted, intuitive, thinking, perceiving, turbulent), beide Tests decken sich soweit ganz gut.

      In Sachen Extravertiert/Introvertiert denke ich, dass Extrovertiertheit schon einen Hang zum sozialen Gameplay suggerieren kann, aber eben, abhängig von dem, was man spielt, nicht unbedingt muss. Ich deutete ja bereits an, dass das Spielen in einer Gruppe mir Spaß macht (Extrovertiert), aber ich eben wegen meiner Präferenz für immersionsreiche Single-Player dann doch eher allein spiele.

      Das Soziale spielt aber vor allem mit dem Punkt "Agreeableness" zusammen. Das drückt ja Faktoren wie eben Kooperationsbereitschaft aus und ich denke, dass Menschen, die hier einen hohen Wert haben eher auch kooperativ spielen, während solche mit niedrigerem Wert vermutlich eher den Wettkampf suchen - zumindest tendenziell.

      Im Punkt Emotional stability würde ich mich was den Mastery-Faktor angeht voll und ganz anschließen. Herausforderungen und Strategie fordern eine Frustrationstoleranz, die ich einfach nicht habe, ist das bei mir auch der Punkt, wo am wenigsten Interesse liegt.

      In Sachen Gewissenhaftigkeit/Consciencousness kommt es bei mir auf den Bezug an. Wenn mir etwas wichtig ist, wie z.B. Story, arbeite ich sehr hart daran, aber alles, was schnell frustriert und mir keinen Spaß macht, vernachlässige ich oft. Ich denke, daher ist der Achievement-Punkt bei mir auch eher weniger im Fokus, eben weil das Erreichen aller möglichen Ziele sehr viel, sehr organisierte und motivierte Arbeit braucht. Dafür bin ich einfach zu faul und verpeilt xD

      Beim Punkt Intellect/Imagination würde ich sagen, dass es da grundsätzlich erstmal um ein Schätzen und Verständnis kreativer Arbeit an sich geht. Ich denke, hier wurde beides zusammengefasst, weil beim Thema Offenheit Intellekt und Kreativität oft Hand in Hand gehen, aber da hat jeder eben andere Tendenzen. Laut Wikipedia beschreibt Offenheit zwar auch Einfallsreichtum und Fantasie, der Überwiegende Teil bezieht sich aber auf Dinge wie Neugier, Interesse an Ästhetik (Kunst, Poesie, Musik), Vorliebe zu Abwechslung und Aufmerksamkeit für eigene und fremde Emotionen - also überwiegend Dinge, die sich auf die Immersion beziehen.
      Die eigene Kreativität ist denke ich, ähnlich wie bei dem Thema "soziales spielen" also auch persönliche Neigung.


      Alles in allem ein sehr interessantes Thema, vielleicht können wir hieraus richtig was lernen - danke fürs Eröffnen, ich bin schon gespannt auf weitere Antworten!
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    • Sehr schöner Thread und vielen Dank für die Mühe, die du dir damit gemacht hast all die Dinge herauszusuchen und zusammenzustellen.

      Ich habe den Test mal gemacht und muss sagen, dass er ziemlich akkurat ist. Laut Test bin ich ein Calm, Driven, Independent, and Deeply Immersed Player (also in etwa ein gelassener, ehrgeiziger, eigenständiger und tief ins Geschehen eingetauchter Spieler)



      Das kann ich so unterschreiben. Gerade die Action-Skala mit ihren 6 Prozent passt ganz gut. Es ist nicht so, dass ich Action nicht mag oder so, aber tatsächlich ist mir das ganze eher unwichtig. Ich muss nicht alles zertören oder ständig unter Strom stehen. Ich spiele eher selten Shooter, wenn dann eigentlich nur Red Steel für die Wii (wegen des Gameplays) oder Uncharted (weil es meinem Papa gehört und ich auch mal zu den coolen Kids gehören möchte). Ansonsten sind mir Kämpfe, Waffen etc. eher unwichtig, gerade moderne Schusswaffen oder massig Explosionen find ich uninteressant.

      Social ist nur deswegen so weit unten, da die meisten Spiele, die ich zocke, eher Einzelspieler sind (vornehmlich Adventures, RPGs oder Sandbox-Spiele). Ansonsten halten sich da kompetitive Sachen (wie z.B. in Mario Kart) sowie Koop-Spiele die Waage (z.B. gemeinsames aufbauen in Minecraft). Ich kann bei Multiplayern durchaus kreativ werden, was das abluchsen von z.B Sternen in Mario Party geht, allerdings leiden darunter dann meistens meine Mitspieler, so dass ich entweder ein schlechter Verlierer oder ein A****loch bin, weder das eine, noch das andere mag ich groß, so dass kompetitive Sachen nur bei schnellen Runden mag (wo es um Können oder Glück und nicht um Hinterlistigkeit oder investierte Zeit geht). Koop-Sachen sind dann schwierig, wenn ich erstmal jemanden finden muss, der mit mir zusammenspielen möchte und auch entsprechend Zeit hat und auch nicht ohne mich weiterspielt (z.B. hochleveln, so dass man nicht mehr miteinander spielen kann, weil der andere drölfzig Level über einem ist).

      Mastery hat einen eher mittleren Wert. Ich mag es, einigermaßen herausgefordert zu sein und nicht auf Anhieb die Lösung zu sehen und ein wenig rätseln oder rechnen zu müssen. Nimmt dieses Element allerdings überhand und sind Gegner z.B einfach nur sinnlos stark oder ein Rätsel unnötig kompliziert verliere ich irgendwann die Motivation. Ist bei mir ein ganz großes Problem mit Strategiespielen wie Age of Empires II oder Civilization V auf einer mittleren Stufe finde ich die Computer-Gegner zu einfach und unlogisch (nutze dann deren Verhalten aus, um voran zu kommen), ist die Stufe zu hoch, habe ich das Gefühl, dass es nur noch um Zahlen geht, die der Computer besser ausrechnen kann als ich intuitiv erfassen.

      Achievment ist wohl der Punkt auf der Liste, der am weitesten vorne ist. Liegt vielleicht daran, dass ich in Spielen gerne die Spielmechaniken erforsche und dann Wege suche, dies so zu meinem Vorteil zu nutzen, dass ich Abläufe automatisiere ((Monster)farmen in Minecraft) oder sich gegenseitig verstärkende Skills auf Level 100 bringe, um damit gegenseitig zu buffen. Es gab da bei Skyrim die Möglichkeit mit Verzauberung Gegenstände so zu verbessern, dass man besser in Alchemie wurde. Mit der Alchemie konnte man wiederum Tränke herstellen, die die Verzauberung verstärkt haben. Hatte man nun eine Rüstung an, die Alchemie auf ein höheres Level gehoben hatte, konnte man damit bessere Tränke machen, die die Stärke der Verzauberung verbessert haben, die dann wieder der Alchemie zugute kamen und so fort. Solche Dinge liebe ich in Spielen und habe auch kein Problem damit so etwas auszureizen, um dann mit der größtmöglichen Rüstung und Angriffsstärke durch die Welt zu rennen und zu wissen - wenn ich wollte, könnte ich alles niedermähen und niemand kann mir was. Wirklich ausnutzen tue ich das dann aber nur selten, weil mir dann die Gegner zu einfach werden und das Spiel zu langweilig wird... Aber bis zur ultimativen Auflevelung/Buffung habe ich immer immens Spaß. War auch bei den Rüstungen in BotW so. Da konnte man auch, indem man die Leunen tötet, um an deren Hufe etc. zu kommen Rüstungen herstellen, die besser gegen Leunen waren und so weiter. Der andere Punkt (Completion) ist meist nur dann gegeben, wenn ich überall so Angaben wie (3/5) (5/7) (34/100) (76/400) sehe. Mich motiviert so etwas auch die letzten Achievements, Quests, Rüstungsteile, Hintergrundschnipsel etc. zu suchen und mein Menü zu komplettieren. Ich liebe es z.B. bei Zelda ein Spiel zu 100 % durchzuspielen oder bei Minecraft drölfzig Kisten mit Cobblestone zu füllen (auch wenn ich genau weiß, dass ich sie nicht nutze).

      Creativity hat sogar im Unterpunkt Discovery die höchste Gesamtwertung im Test(84 %). Es stimmt, ich liebe es, einfach die Welt zu entdecken und hinter jeder Ecke irgendetwas neues zu finden. Ich kann z.B. stundenlang bei Minecraft geradeaus laufen und freu mich über jedes neu generierte Biom. Auch bei Zelda spreche ich immer mit allen NPC, versuche an jedem Ort gewesen zu sein und alle Sidequest etc. zu erledigen (überschneidet sich hier mit Completion. Andererseits ist hier der Punkt Design eher unterdurchschnittlich mit 39 %. Wie oben schon gesagt, spiele ich zwar gerne Minecraft und sammel gerne alles mögliche, wie am Ende dann mein Haus aussieht ist dann eher zweitrangig und dass es fertig wird steht an dritter Stelle :). Auch bastel ich zwar gerne im Charakter-Editor herum, habe aber nach einiger Zeit keinen Nerv mehr, hier jedes Oberlippendetail anzupassen, sondern will dann auch spielen.

      Der letzte Punkt (Immersion) passt auf einige der Spiele die ich mag (Zelda, Skyrim) ganz gut, wobei sich hier in den Prozenten auch zeigt, dass mir Setting und Atmosphäre wichtiger sind als Story. Wobei ich auch gerne ein gut erzählte Geschichte bevorzuge. Ich mag es, in die Welt hineingezogen zu werden, meinen Alltag in dieser Welt zu verbringen und mich mit den Gegebenheiten dieser Welt auseinanderzusetzen. Was ich letztlich tue, oder wie ist hier gar nicht so wichtig, als eher der Punkt, die Welt kennen und lieben zu lernen, mit ihr zu verschmelzen, Erinnerungen und Gefühle damit zu verknüpfen. Dies geht teilweise soweit, dass ich es manchmal schon als Eskapismus empfinde und erst mal eine Zeit brauche, um wieder aus dem Spiel aufzutauchen. Ich mag es halt, die unbekannte Welt zu ›meiner‹ Welt zu machen und zu wissen, dass hinter diesem Berg jenes Dorf und an dieser Flussmündung eine bestimmte Pflanze wächst, die ich alle drei Tage ernten kann etc.

      An sich ein sehr schöner Test, der mich darüber hat nachdenken lassen, wie ich an Spiele herangehe und was sie mit mir machen.

      Dies ist mein Testergebnis beim Big 5 Test und ich bin ein INFP, also ein Vermittler, Träumer oder Idealist.



      Ich glaube aus den Werten wird erkenntlich, dass sich die beiden Teste gut decken, aber auch dass sie zu den oben genannten Punkten sehr gut passen. Eine genauere Analyse dazu spar ich mir an dieser Stelle mal, da ich denke, dass ich oben bereits genug dazu gesagt habe :)
    • Sehr interessant.
      Auffällig ist besonders, dass bei jedem eurer Ergebnisse sowohl die Immersion Motivationskategorie und beim Big5-Modell Intellect/Imagination stark ausgeprägt sind. Ich denke das stützt meine These, dass diese Beiden zusammenhängen.
      Es überrascht mich auch nicht, dass Immersion hier so ausgeprägt ist. Wie ich hier schon schrieb, legt Zelda generell einen starken Fokus auf Story und Fantasy und da das hier ein Zelda-Fanforum ist, ist es fast selbstverständlich, dass wir von Zelda in dieser Weise angezogen werden.

      Was sich nun allerdings wiederspricht sind die durchweg hohen werte in Agreeableness und die These, dass Agreeableness mit der Motivationskategorie Social korreliert. Bei @Suzu Starlight und mir trifft die These zu, aber @Erolatilon ist das Gegenbeispiel dafür....


    • Hm, es könnte natürlich sein, dass Ero da einfach eine Ausnahme von der Regel ist. Für die These spricht immer noch, dass unsere Werte bei Agreeableness bezeichnend höher sind und du mit dem höchsten Wert auch im Bereich "Social" die höchste Prozentzahl von allen dreien hast. Ich denke aber, dass da natürlich andere Faktoren auch mit reinspielen. Ero ist z.B. auch von uns dreien als einziger introvertiert, was auch durchaus Einfluss auf den sozialen Aspekt haben kann. Introvertierte Menschen sind schließlich oft lieber allein und müssen sich tendenziell von sozialen Events erholen (durch z.B. Games), während für Extravertierte ja meist das gemeinsame Spielen an sich schon die Erholung ist und sie das ganze dementsprechend viel mehr suchen.
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    • Don't judge the Ero. :uglylaugh:

      Ich hab das oben ja schon in Social beschrieben, dass ich eher allein spiele, weil ich meist keine bis wenig Leute habe, die ich wegen Multiplayer anhaue (so in den letzten fünf oder sechs Jahren). Mich motiviert es auch, mit Leuten zusammenzuspielen, sowohl Koop als auch Kompetitiv, habe nur in der Umfrage relativ wenig dazu angeben können, weil ich eben in der letzten Zeit mehr mit Einzelspielertiteln zu tun hatte.
    • Ich wollte schon lange was zu diesem Thread schreiben, aber mir fehlte bis jetzt die Zeit.
      Ich habe den Test auch gemacht und habe hier mein Ergebnis:


      Das Ergebnis passt auch an sich, ich bin ein Action-Oriented, Ambitious, Social, Grounded, and Practical Spieler.
      Ich spiele, sofern ich die Zeit habe/mir nehme, am liebsten Online Spiele mit Freunden und da auch bevorzugt die actionreichen Dinge.
      Zu meinen meistgespielten Spielen zählen vor allem Counter Strike (seit 1.6 jedes), Battlefield und Overwatch also passt Action-Oriented auf jeden Fall, Ambitious kommt auch hin, weil ich immer der allerbeste sein will. (*Ich will der allerbeste sein, wie keiner vor mir war...*)
      Ich spiele auch in letzter Zeit viel zu wenig Starcraft 2 was ich aber gerne meistern würde um zu sehen wie gut ich das spielen kann.
      Social passt ja dann wohl auch sehr gut, da ich ja wie schon erwähnt am liebsten Online mit Freunden oder Fremden spiele.

      Mittlerweile habe ich aber weniger Zeit zum Spielen und greife daher öfter auf Singleplayer Spiele zurück (vorallem auf der Switch) da ich dort immer selbst entscheiden kann, wann ich aufhöre zu spielen.
      Dass ich bei Fantasy nur 24% und bei Story nur 13% stehen habe halte ich für etwas unpassend, aber das liegt einfach an den Spielen, die ich als meine Lieblingsspiele genannt habe. Diese Liste kann man bei mir nicht einfach mit 3 Spielen abfragen.
      Ich liebe Spiele mit einer guten Story, gerade die Quantic Dream Spiele Heavy Rain und Beyond two souls haben mich sehr gefesselt und ich freue mich extrem auf Detroit.
      Creativity mit 14% ist irgendwie auch zutreffend, ich spiele zwar gerne Minecraft und ich liebe Dragon Quest Builders, aber irgendwann gehen mir dann doch die Ideen aus. Das sind bei mir immer Schübe in denen ich dann extrem Bock darauf habe.

      Naja alles in Allem passt es wie gesagt recht gut zu mir.

      Ich schaffe grad nicht die Brücke zum anderen Test, außer dass ich ziemlich Extrovertiert bin, was sich ja mit Social decken könnte.
      Vielleicht aktualisier ich das nochmal, oder ihr nutzt vorher die Möglichkeit mich zu analysieren und Parallelen zu finden.

      Manchmal verliert man, machmal gewinnen die Anderen.
      Meine Sammlung (nicht aktuell, wächst aber immer): Consoleprofiler
    • Erolatilon schrieb:

      Don't judge the Ero. :uglylaugh:
      Not judging, just analyzing, brah 8)

      Vielleicht sollten wir alle mal erwähnen, welche Lieblingsspiele wir angegeben haben? Das würde auf jeden Fall auch viel Aufschluss geben :uglylaugh: Wenn ich mich recht erinnere waren es (wie auch in meinem Forenprofil) Valkyrie Profile: Lenneth (J-RPG), Project Zero: Maiden of Black Water (Survival Horror) und Final Fantasy X (J-RPG). Wenn das nicht auf Immersion als Hauptfokus schließen lässt, weiß ich auch nicht xD
      Ich denke, das wird auch ordentlich Einfluss haben, denn ein Lieblingsspiel zeugt ja davon, dass das Game aus vielerlei Gründen ganz besonders viel Freude bereitet hat und vermutlich auch für die Person hohen Wiederspielwert hat.

      Sprich, wenn du gerne TLOZ, Final Fantasy und Dragon Quest spielst, deine Lieblingsspiele (Einzeltitel) aber Super Mario 64, Tetris und Geometry Dash sind (um mal ein paar absurdere Beispiele zu nennen) ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du nicht als sonderlich in Spiele eingetaucht kategorisiert wirst xD
      Es gab natürlich noch den Teil mit Einzelfragen zum Thema, aber auch da gab es ja zu jedem Thema ein Spektrum, auf dem man sich einordnen kann. Wenn man dann also bei vielen Story-betreffenden Punkten eher Mittelmaß bis wenig angeklickt hat, ist irgendwo klar, wieso sowas in der Statistik dann entsprechend gespiegelt ist.

      Letztlich sind solche Statistiken aber eh nur eine Tendenz. Ich bin gestern auf diesen Artikel von Gamecrate gestoßen, wo Spielgenres den Persönlichkeiten aus dem Myers-Briggs-Test zugewiesen werden:
      gamecrate.com/what%E2%80%99s-r…ur-personality-type/11237

      The Legend of Zelda und RPGs allgemein werden hier dem ISFJ-Typ zugeschrieben (dem Gegenteil von mir). Die Empfehlungen für meinen Typ, ENTP sind action-lastige Games wie z.B. Mass-Effect 2 - welches ich nie gespielt habe und welches mich auch nie gereizt hat. Auch die empfohlenen MMO-Shooter sind nicht mein Fall. Das einzige Shootermäßige, was ich spiele waren FFVII Dirge of Cerberus und die neueren Resident Evil-Teile, also so viel dazu xDD
      Vielleicht falle aber auch nur ich aus der Rolle. Es gibt ja einige Statistiken dazu und ich passe in keine so recht rein. Wenn es heißt "ENTPs haben kurze Aufmerksamkeitsspannen und spielen daher alles, aber nicht lange" lächele ich müde, nach dem ich die letzten zwei Tage von morgens bis abends Pokémon Ultrasonne durchgesuchtet habe. Ich habe tatsächlich die Neigung dazu bei Sachen, die mich wirklich interessieren (z.B. war das auch bei BotW der Fall) exzessiv zu spielen. Korrekterweise unterbreche ich dagegen Spiele, die mich nicht in der Art fesseln wesentlich öfter und spiele nur für vergleichsweise kurze Zeiträume.

      Passen die Empfehlungen bei euch?
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