Eure Meinung zu Zeit der Verheerung [Hyrule Warriors 2]

    • HW ZdV

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    • Eure Meinung zu Zeit der Verheerung [Hyrule Warriors 2]

      Wer hats ebenfalls?

      Ich kanns nur sehr empfehlen, aber das Ende finde ich sehr ...seltsam?

      Spoiler anzeigen
      Happy-End?! WTF? Wieso? Dafür dass es offiziell die Vorgeschichte zu BotW sein soll, KANN es doch gar kein Happy-End geben.
      Ebenso find ich Ganons Diener überflüssig. Wer ist er? Wo kommt er her? Etc ...

      Nicht dass es ein schlechter Teil ist, im Gegenteil aber ...
    • Hab es mit Ausnahme der Krogsamen komplett durch und fand es eigentlich sehr unterhaltsam. Mir hat vor allem Gefallen, dass die verschiedenen Charaktere doch z.T. sehr unterschiedliche Skillsets hatten und dadurch auch unterschiedliche Stärken/Schwächen, was ich beim Vorgänger noch etwas weniger ausgeprägt fand.
      Storymäßig und auch insgesamt fand ich das Spiel top, auch wenn es längst nicht so viel an Inhalt hat, wie sein Vorgänger (wobei sich der Inhalt da zugegebenermaßen größtenteils auf die story-losen Abenteuerkarten erstreckt hat)
      Was das Ende betrifft

      Es ist NICHT die Vorgeschichte von BotW, sondern eine alternative Zeitlinie. Die Ereignisse in BotW sind das Ergebnis von dem, was passiert wäre, wenn Teba, Riju, Sidon und Yunobo nicht in die Vergangenheit gekommen wären. Die Entscheidung, nicht einfach stumpfsinnig eine Vorgeschichte zu erzählen, hat mir eigentlich sehr gefallen und das waren wahrscheinlich die gleichen Gründe, die auch die Entwickler dazu bewogen hat:
      1. Man hatte das Gefühl, man konnte selbst in die Geschichte eingreifen. Andernfalls hätte man einfach jede Mission gewonnen, nur um danach von Ganon oder wem auch immer in einer Videosequenz platt gemacht zu werden.
      2. Man wusste nicht schon vorher, wie es ausgeht, wenn man BotW gespielt hat.

      Ganons Diener Astor war wohl dafür gedacht, einen Antagonisten als Strippenzieher zu haben und nicht nur die eher stumpfsinnig erscheinende Verheerung Ganon. Ich hätte mir zu ihm tatsächlich auch mehr Backstory gewünscht, aber man kann nicht alles haben ^^
    • Hinweis: Ich habe den Titel des Themas etwas erweitert, damit man gleich sieht, worum es geht, und es dazu nicht erst öffnen muss (in der Hoffnung, dass es trotzdem häufiger geöffnet und genutzt wird, weil man weiß, dass hier nicht nur eine kurze Spielfrage gestellt, sondern nach der persönlichen Meinung gefragt wird x)).

      Leider besitze ich weder Switch noch Spiel, weshalb ich zurzeit versuche, Spoilern so gut wie möglich aus dem Weg zu gehen. Sobald ich mir eine Switch zulege, ist ZdV allerdings einer der ersten Titel (eventuell sogar der erste), den ich spielen werde. Dass Nintendo die Vorgeschichte zu BotW als Hyrule Warriors-Titel umsetzt, ist klasse, und die Sequenzen will ich mir nicht ewig entgehen lassen (und es selbst zu spielen, ist für mich weitaus immersiver, als sich auf YouTube Zusammenschnitte anzusehen). Was ich durch Trailer und dergleichen kenne, wirkt verlockend. :heart:
      »Zeit entschwindet, Menschen scheiden ...
      In ewig wie des Wassers Fluss ...
      Zu königlichem Streben reift des Kindes Mut ...
      Junger Liebe Knospen erblühen groß und stark ...«

      – Shiek in »The Legend of Zelda: Ocarina of Time«
    • Neu

      Ich bin mit der Haupthandlung inzwischen durch und zur Kartenkomplettierung fehlen mir nur noch Bruchteile eines Prozents (lt. Aufzeichnungen habe ich 99,82%) und darf behaupten, dass ich vom Spiel sehr angetan bin. Ich mochte Breath of the Wild schon enorm und war begeistert davon, diese Version von Hyrule - wenn auch nur in Auszügen - erneut bereisen zu dürfen und insgesamt hat mir das Spiel auch mehr zugesagt als Hyrule Warriors, wo ich nach einer Weile keinen Bock mehr hatte, weil es einfach zu viel und zu oft dasselbe war. ZdV schneidet sich eine ganze Reihe des bloats einfach raus (bye, Abenteuermodus, niemand vermisst dich) und bringt dazu noch Sachen mit, die das Spiel wirklich besser machen - kürzere Herausforderungen auf kleinen Karten, weniger Materialgrinden (und dort, wo es nötig ist, gibt es Möglichkeiten, das zu beschleunigen), das Wegfallen der Rankings (HASS), um nur mal die offensichtlichsten zu nennen. Auch ästhetisch macht das Spiel wirklich viel her und es gelingt auch, Momente aus dem originalen Breath of the Wild einzufangen und das Kartendesign fügt sich sehr organisch in die Welt ein.

      Story und Charaktere
      Auch bei den Charakteren hat man den Fokus auf "weniger ist mehr" gelegt, und auch wenn sie sich immer noch recht ähnlich spielen in Teilen, so habe ich den Eindruck gewonnen, dass da mehr da ist als in HW. Bonuscharaktere gab es diesmal netterweise weniger (glaub HWDE hat den Raster vom Original nahezu verdoppelt, hier sind's nur 4 Charaktere, die man optional freischalten kann und man muss dazu nicht erst endlose Karten durchprügeln :ugly-wink: ).

      Zur Story kann ich nur sagen, dass ich überrascht und erfreut war, dass man diese Richtung gewählt hat. Viele haben wahrscheinlich so etwas wie Xenoblade 2: Torna, The Golden Country erwartet, aber ich bin der Ansicht, dass das, was man bereits in BotW selbst erfahren hat, eine reine Tragödie nicht hergegeben hätte. Nicht, weil es zu wenig war, sondern zu viel - wir kannten das Schicksal aller wichtigen Charaktere sehr ausführlich, der einzige Weg, das sinnig auszubauen war, eine alternative Zeitleiste aufzubauen und die Geschichte für alle gut ausgehen zu lassen.


      Kurz und gut: Gutes Spiel, deutlich besser als das originale HW, auf jeden Fall einen Kauf wert, sowohl für Zelda-/BotW-Fans als auch für Musou-Fans allgemein.

      :majora: <-- The Best.|BUMP SYSTEM!