Was spielt ihr im Moment?

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      Cazadora schrieb:

      Mir hat in den klassischen EOs die Spielansicht nur wenig gefallen (also First-Person erkunden)
      Lustigerweise machen mir grid-basierte First Person Dungeon Crawler mehr Spaß als Third Person DC, gehöre zu den Weirdos, die lieber Etrian Odyssey oder Shin Megami Tensei spielen als Conception oder Persona, wobei ich neulich auch das Switch-Remaster von Tokyo Mirage Sessions gespielt habe und damit echt meinen Spaß hatte. Hat aber auch Jahre gebraucht, bis ich mich mit dem Spielkonzept angefreundet hatte, mein 1. FPDC war so um 2000 rum (auf böse Weise, höhö) das originale Phantasy Star für das Master System und ich hatte keinerlei Ahnung, was ich da nun mache.
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      Cazadora schrieb:

      Was sind denn ausser der Grafik und den Kämpfen noch andere Unterschiede zu den klassischen EO Teilen?
      Der größte Unterschied zu klassischen EOs ist halt, dass die Dungeons nicht fix sind (Mystery Dungeon ist ja ein Roguelike/Roguelite. ähnlich wie Rogue Legacy, Enter the Gungeon oder Crypt of the Necrodancer/Cadence of Hyrule). Heißt, jedes Mal, wenn du in einen Dungeon reingehst sind die Stockwerksegmente auf der Karte neu angeordnet und du musst das Ding komplett von vorn erforschen. Mit zunehmendem Spielverlauf schaltest du aber Festungen frei, mit deren Hilfe du a) den Dungeon fixieren (allerdings nur in der vertikalen Orientierung, die Stockwerke selber bleiben zufällig) b) dir weiter unten Warp-Punkte erschaffen und c) die Stadt gegen F.O.E.s verteidigen kannst.
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      Cazadora schrieb:

      Woher bekommst du denn solche Infos? Bzw auf welchen Seiten bist du sonst so unterwegs?
      Hauptsächlich auf Sites, die sich primär mit japanischen Spielen beschäftigen. Grad bei Sachen, die weniger massenkompatibel sind, handelt es sich bei Siliconera und Gematsu gute Anlaufstellen für japanozentrische Gaming-News. Meist guck ich da aber auch nur auf Releases und kommende Titel oder Nachrichten solcher Art, irgendwann ist man dann mit den ganzen News hart überflutet.

      :majora: <-- The Best.|BUMP SYSTEM!
    • Ich mag es ja irgendwie kaum zugeben, aber irgendwie kam mir in den Sinn, nach einem fantastischen Tingle Cosplay nun auch endlich mal das Spiel dazu zu spielen.

      Und zwar: Tingles Rosy Ruppee Wonderland!

      Und ich muss gestehen, anfangs hat’s mich irgendwie an klassisches Spiel erinnert was ich irgendwann in den 90ern auf nem 3.11 oder Windows 95 PC gezockt hatte. Ich hab nur keine Ahnung wie das hieß ?

      Jedenfalls war das zunächst volles Rohr farbenüberflutung mit nem übertrieben nen Humor zwischen Ecchi Und Kapitalismus und diversen abstrusen Ideen. Ihr müsst verstehen, wenn ihr von the Witcher 3 auf der Switch ne Rolle rückwärts zu nem DS Spiel macht, denkt ihr ihr könnt jeden Pixel persönlich die Hand geben ( äh Corona fist ).

      Aber Gott sei Dank bin ich ja alt genug, noch diese Welt von den Pixeln kennengelernt zu haben und habe mich schnell daran gewöhnt.
      Woran ich mich jedoch nicht gewöhnt habe, ist , dass scheinbar alle Lebewesen in/auf/unter dem hylianischen Kontinent echte und absolute HALSABSCHNEIDER sind. Ich mein, Tingle will nur mit Ihnen reden und die wollen ernsthaft seine ohnehin klammen RUBIne dafür. Ich glaube da wäre selbst bei mir im wahren Leben Game Over, wenn der Geldbeutel sich auf Null Rubine geleert hat.

      Jedenfalls hat mir dieses Spiel echt die Augen geöffnet und auch wenn viele diese Arme 30 jährige männliche Jungfrau auf den Tot nicht ausstehen, so müsst ihr Euch dieses Spiel mal geben ( via Letsplays od. Selber auf DS 3Ds od. 2ds ).

      Es gibt einem vielen Antworten zu Tingles Person, warum er soviel Rubine für die Karten verlangt usw.

      Ich würde es sogar begrüßen, ( JA ICH TRAUE MICH DAS ZU SAGEN ) wenn Tingle ne lustige Rolle in BotW 2 bekommen täte!!!!!

      Jedenfalls macht es mit der Zeit immer mehr zu spielen, auch wenn man ohne eine „best Price und Offer Liste“ gnadenlos untergehen würde.
      A.O.G = Aircraft On Ground

      G.O.G = Goros On Ground

      Hyrulian Technicians keep your goros flyin' against unexpected G.O.G
    • *Edit: Mein Rechtschreibprogramm hat mir irgendwie einige Leerzeichen zerschossen, oh no :I*

      @Cazadora Mit Stardew Valley habe ich auch sehr viel Zeit verbracht, das istein tolles Spiel - vor allem wenn man bedenkt, dass es ein einzigerMensch erstellt hat (und wenn man zusätzlich bedenkt wieunterirdisch die neuen Harvest Moon-Teile im Vergleich sind). Modshabe ich dafür aber noch nicht ausprobiert. Irgendwie reizen michsolche Spiele immer nur eine gewisse Zeit aber nach ein paar Jahrenhab ich dann normalerweise wieder Bock drauf :D


      Ich hab in letzter Zeit viel gespielt, oh je :o

      Da wäre zunächst mal Overcooked! zu nennen, eines der bestenCouch-Koop-Spiele, die ich bisher kenne. Man übernimmt die Kontrolleüber eine Küche und muss bestellte Gerichte kochen. Dabei teilt mansich die Arbeit - während der eine z.B. Gemüse schneidet, spültder andere ab, bringt die Sachen in den Ofen oder ähnliches. DieGerichte selbst sind teilweise recht simpel und der ganze Kochprozessist nur auf die grundlegenden Tätigkeiten reduziert (d. h. man mussnicht würzen und abschmecken oder so :D) aber es fühlt sich sogenau richtig an. Die Küchen werden immer abgefahrener und reichenvon Szenarien auf hin und her schwankenden Piratenschiffen, bis hinzu Geisterhäusern, Lava-Seen und Raumstationen. Zu zweit oder mehrkann man damit richtig Spaß haben, auch wenn man mal nur eine halbeStunde oder so Zeit hat. Der erste Teil Overcooked! ist dabei inmeinen Augen genau so empfehlenswert wie Overcooked! 2. Ersteremfehlen noch ein paar Funktionen, die das Gameplay etwas erleichtern.Dafür wirkt der erste Teil auf mich irgendwie qualitativhochwertiger. Beim zweiten Teil werden in manchen Levels z.B.wichtige Bereiche der Küche von irgendwelchen Icons verdeckt und diedeutsche Übersetzung ist teilweise grausig. Das alles mindert denSpielspaß aber nur wenig. Positiv überrascht waren wir auch als wirerfahren hatten, dass es für den 2. Teil kostenlose herunterladbareInhalte gibt, die einen großen Batzen neuer Levels bieten. Dafür,dass die Spiele für 10-30 EUR zu haben sind, lohnen sie sichwirklich. Als Singleplayer-Spiel kann ich die beiden Teile leidernicht empfehlen. Auch im Einzelspielermodus steuert man zwei Köche,zwischen denen man hin und her wechseln kann. Das macht meinerMeinung nach nicht so viel Spaß wie wenn man sich als einzelner Kochauf seine Arbeit konzentriert und sich mit mindestens einemMitspieler abspricht oder zumindest streitet.

      In Animal Crossing New Horizons haben wir nun dieFossilien-Abteilung des Museums abgeschlossen. Wir haben demKoop-Modus des Spiels aber komplett abgeschworen. Es macht viel mehrSinn wenn man nacheinander spielt als miteinander, da die zweitePerson nicht viel mehr ist als ein Erntehelfer (nichts gegenErntehelfer aber in einem Videospiel ist das ziemlich lahm...). Mirist allerdings aufgefallen, dass von meiner Seite aus nun ziemlichdie Luft raus ist, jetzt da ich alle Fossilien gefunden habe. Das warirgendwie "mein Ding", da ich auch sonst ein größeresInteresse für Paläontologie habe als ich es gegenüber Fremdenzugeben würde... (zum Glück kennen wir uns hier alle so gut).Vielleicht spiel ich weiter sobald man ein paar neue Insekten fangenkann. Ich finde übrigens ums verrecken keine Fliege! Ich habe extraüberall Müll rumliegen aber mir war es bisher noch nie vergönnteine Fliege auch nur zu sehen :/

      Außerdem spiele ich immer noch Ring Fit Adventure... zumindest abund zu. Ich muss aber sagen, meine Freundin ist da wesentlichfleißiger und motivierter. Ein Training in Form eines Videospielsist echt ein toller Ansatz und motiviert (zumindest uns) bedeutendmehr als ein Fitnessstudio, aber einige Dinge nerven auch.Insbesondere die immer gleichen Kommentare des Begleiters "Ringo"und die immer gleichen Erklärungen zu Dingen, die man schonhundertfach gemacht hat. Auf jeden Fall fordert das Spiel ganz schönund bereits nach 20-30 Minuten ist man ziemlich geschafft. Dabei kannich aber nur für uns sprechen und wir beide sind ziemliche Lullisohne viel Kondition. Ich denke jemandem der "fit" ist wirddas Spiel nicht allzu viel bieten.

      Ab und zu spiele ich außerdem Red Dead Redemption 2 für den PC.Leider komme ich nur 3-4 mal im Monat dazu und fast jedes mal willdas Spiel dann zwingend riesige Updates herunterladen. Bei meiner 20Mbit-Leitung (die normalerweise super ausreichend ist, auch wennmehrere Leute gleichzeitig in HD Serien streamen) dauert ein Updatedann gerne mal ne Stunde. Wenn man eigentlich nur geplant hatte eineStunde zu spielen ist das natürlich ärgerlich. Außerdem merke ich,dass das Spiel zu kompliziert ist für so lange Pausen :D DieSteuerung ist ziemlich komplex und auch die Aufgaben sind manchmalirgendwie ein bisschen unklar. Damit meine ich nicht die"Story-Missionen" sondern grundlegende Dinge wie z.B. "Ichhab einen Hirsch erlegt aber was mach ich jetzt damit?". Mankann ihn auf sein Pferd packen, ins Lager bringen und dem Schlachtergeben... aber warum? Irgendwie ist das gut fürs Lager... was dasbringt und was ich sonst noch so machen sollte damit es dem Lager gutgeht versteh ich aber nicht. Kann man vielleicht noch was anderes mitgejagten Viechern anfangen? Ich weiß es nicht... ich meine es istschon cool, dass alles so schick aussieht und realistisch wirkt aberich hab öfter mal so ein Gefühl, als würde ich nicht ganzdurchsteigen. Vielleicht bin ich mittlerweile zu alt und zu casualfür solche Spiele :D Aber ich denke solange ich noch mehrere hundertStunden in einem neuen Zelda versenke, ist der Hardcore-Zocker in mirmit Sicherheit noch nicht tot.

      Als nächstes freue ich mich auf die "Command & Conquer:Remastered Collection" :o Darin enthalten sind die zwei komplettüberarbeiteten Spiele Tiberium Konflikt und Alarmstufe Rot 1 + alleAddons. Das waren zwei meiner ersten PC-Spiele überhaupt und derNostalgie-Hype ist entsprechend groß. Für 20 EUR kann man wohl auchnicht viel falsch machen. Da das gesamte C&C-Franchise im letztenJahrzehnt komplett den Bach runter gegangen ist, ist dieses Remasterein echter Lichtblick und macht Hoffnung auf neue, gute Titel. Essoll außerdem die Möglichkeit geben Mods zu erstellen und z.B.eigene Einheiten zu kreieren. Es ist schon immer ein kleinesTräumchen von mir gewesen einen eigenen Einheitentyp zu erstellen,der irgendwelche von mir aufgezeichneten Sprüche abspielt, wenn manihn anklickt und über die Karte schickt :D Aber ich habe keineAhnung vom Modden, zumal es wohl kein Modding-Tool für Dummies gebenwird. :/
    • @Gi: Versuchs mal in AC mit alten Rueben oder Sueßigkeiten. Damit hab ich die Fliegen damals erwischt. :)

      "aber nach ein paar Jahren hab ich dann normalerweise wieder Bock drauf :D" - ja, das geht mir momentan auch so, mit ein paar neuen Mods drauf (momentan spiel ich SV mit der Expanded Mod) ist es gleich nochmal wie ein neues Spiel.

      Wieder mal ist ein Lets Play schuld an einem Neueinkauf - 'Yes your Grace' - pixelig, schnuckelig und richtig viele Plotwists, die auch weh tun. Sehr nice und sehenswert, wenn ihr mit der Grafik kein Problem habt. c:

      Ich wuerde auch sehr gern mal wieder Minecraft spielen, aber irgendwie gibt es keine Server mehr, die man gratis spielen kann, oder? Komische Neuerung, finde ich. Dabei war das Spiel lange so gut auch ohne monatlich Kram Extra. :(
      :rito: “Mut ist nicht die Abwesenheit von Furcht. :rito:
      Mut bedeutet die Angst, den Zweifel, die Unsicherheit zu fühlen,
      und zu entscheiden, dass etwas anderes wichtiger ist.”

      Mark Manson
    • @Cazadora: Irgendwie ist mir Minecraft über die Jahre immer befremdlicher geworden. Während meiner Studienzeit hab ich das Spiel extrem viel gespielt, weil ich damals auch noch in einer eingeschworenen kleinen Gruppe auf einem eigenen Server war, wo wir unsere eigene Welt errichtet haben. Ich war aber immer nur Mitspieler, keine Ahnung wie man so einen eigenen Server aufzieht. Wenn man niemanden hat mit dem man es spielen kann ist Minecraft echt langweilig und dann ist es auch schwer einen (Wieder-)Einstieg zu finden. Nachdem meine Leute angefangen haben einen Haufen Mods zu installieren, um mehr komplexität ins Gameplay zu bringen, bin ich dann irgendwann ausgestiegen, auch weil mein Rechner diese Mods gar nicht mehr vernünftig stämmen konnte.
      Habe mir jetzt vor ein paar Monaten zu einem günstigen Preis die Minecraft-Version für die Switch geholt aber auch das hat eigentlich keinen Spass mehr gemacht. Wollte es mit meiner Freundin per Splitscreen spielen, aber leider erkennt man dann überhaupt nichts mehr und die Steuerung ist viel anspruchsvoller als am Rechner. Auch beim Start ins Spiel fand ich es heftig, wie wenig Einsteigerfreundlich es ist. Ich rede nicht davon, dass ich ein Tutorial erwartet habe, aber es wird wie selbstverständlich mit Begriffen wie "Mob" oder "Biome" um sich geworfen, ohne dass man dazu irgendeine Erklärung bekommt. Ich wusste noch was damit gemeint war, aber als Neuling wär mir das glaube ich schon zu blöd gewesen mich da reinzufuchsen. War im nachhinein ein Fehlkauf.



      Ich bin jetzt so ziemlich durch mit Red Dead Redempetion 2, bis auf einige Sammelaufgaben die mich nicht besonders interessieren. Im nachhinein muss ich sagen, dass ich noch nie ein dermaßen umfangreiches und grafisch bombastisches Spiel gesehen hab. Auch Zelda BotW kommt nicht im geringsten an den schieren Umfang dieses Spiels heran. Es gibt zahllose Missionen mit aufwändigen, abwechslungsreichen Inhalten. Die Dialoge die man im Spiel mitbekommt sind so zahlreich, dass man damit wohl mehrere Bücher füllen könnte, obwohl viele nur Beiwerk sind um die Spielwelt lebendig wirken zu lassen. Bei Red Dead Redemption 2 kommt jeder voll auf seine kosten, der schlicht ein gutes und umfassendes Spiel haben möchte, dass zur Zeit des Wilden Westens spielt. Ich hatte nach Tarantinos Film Django Unchained so eine Sehnsucht nach mehr Content dieser Art und bin mit Rdr2 ich fündig geworden. Wenn man die extrem umfangreiche Story zuende gespielt hat und auch die spaßigeren Nebenaufgaben, wie etwa die Kopfgeldjagd, zur Neige gehen, macht sich allerdings ein Gefühl der Leere breit. Ich bin sicher ich könnte dem Spiel noch einen Haufen zusätzlichen Inhalt entlocken, sei es mir kleineren Nebenmissionen, dem Lesen von im Spiel findbaren Büchern und Zeitungen oder dem anschauen von Kurzfilmchen, die in den primitiven Kinos der verschiedenen Städte gezeigt werden. Irgendwann hat man sich aber natürlich auch hier satt gesehen. Feiern würde ich es, wenn das nächste GTA in derselben Welt, nur in der Gegenwart spielen würde. Wäre sicher toll dieselben Städte und Landschaften zirka 120 Jahre später noch einmal zu erkunden und sich Unterschiede und Gemeinsamkeiten anzusehen – auch wenn der Mustang dabei dann keine Hufe mehr hat sondern Reifen. Das Spiel war auf jeden Fall seine 60 EUR für den PC wert, allerdings ist es relativ Leistungshungrig.
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      Erolatilon schrieb:

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      Gizmo schrieb:

      War im nachhinein ein Fehlkauf.
      Wenn du Lust hättest, mit jemanden zusammen zu spielen, würde ich da jemanden kennen, der sich einigermaßen auskennt und sich freuen würde, gemeinsam zu spielen. ;)
      Danke aber ich hab eigentlich nur noch interesse am Couch-Coop gehabt. Wenn du aber wiederum jemanden hast der es gern mit dieser Person spielen würde aber das passende Spiel nicht hat, würde ich meine Kopie auch gerne abgeben.
    • Hach ja , ich habe mir in meiner jetzigen Krankenphase endlich dazu durchringen können, mir meine 3 a somit fehlenden Traum Zelda Spiele zu zocken, die ich als Jugendlicher mir immer geträumt hatte zu zocken, meine Eltern aber nie wirklich das Geld so recht dafür aufbringen wollten/konnten und ich vielmehr mit Dingen wie Fußball beschäftigt war.

      Endlich habe ich die Konsole gefunden die sie alle vereint - Die Wii der ersten Generation.
      und als erstes Spiel habe ich mir Twilight Princess auserkoren und man - das war soooooo geiiilllll, trotz das ich beileibe vieles nicht zu 100% durchgespielt habe - aber die Gescshicht war schon episch.
      ich muss zugeben, dass ich Den Twilight Princess Manga von Akira Himekawa mir im Vorfeld bis fast zur aktuellen Ausgabe durchgelesen habe und einiges wusste was da auf mich zukommen wird.
      aber beides vereint ergibt eine so unfassbar geile Story - was das eine dich live erleben lässt, wird durch das andere durch zusätzliche Informationen ergänzt und hat einen spannenden Aufbau.

      Auch die Funktion von Midna fand ich richtig gut im Spiel implementiert. Ich würde sogar sagen, sie ist die wahre Nummer 1 der hilfreichsten Zelda, nach der Zelda aus Spirit Tracks.


      Es hat unfassbar viel Spaß gemacht, diesen Teil zu zocken und ich warte gebannt auf den Letzten Zelda Manga und den 7. den ich noch lesen muss !!!

      Jetzt verstehe ich , warum viele von euch diesen Teil als ihren Lieblingsteil betiteln. Für mich ist und bleibt das aber immer noch MM und OOT, denke mal, dass das daran liegt, das ich damit groß geworden bin. Aber TP hat sich sehr weit nach oben katapultiert.

      Sehr sehr episch alles - nun folgt der Übergang zu Skyward Sword, was ich ebenfalls noch nie gespielt habe. Als letztes dann Windwaker mit dem Gamecube Controler
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    • Ich glaube ich bin mittlerweile zu blöd für moderne Videospiele. BotW hab ich noch hinbekommen, aber ich habe seit einigen Tagen Cyberpunk 2077 und ich blick es keinen Meter. Es gibt hier diverse "Hacking"-Funktionen mit unterschiedlichen Menüs und Möglichkeiten und trotz des Tutorials blicke ich nicht, wie man damit im Spiel umgehen soll. Jetzt sitze ich hier im Spiel und möchte einen optional rettbaren Nebencharakter retten, hierzu muss ich eine Sprengmine "hacken", wozu man "Speicherpunkte" braucht. Das ist wohl so was wie das Mana des Spiels. Aber ich habe keine mehr. Woher bekommt man neue? Einfach abzuwarten hilft nicht. Auch im Internet scheint keiner Probleme zu haben wie ich. Hinzu kommt, dass im Spieler, wie es für das Genre typisch ist, ständig irgendwelche sinnlosen Zahlen, Daten und Linien eingeblendet werden, die einfach nur da sind um cool und komplex auszusehen. Das ist so ziemlich das Gegenteil von übersichtlich. Ich denk ich leg das Spiel in die Ecke bis mich die Erleuchtung trifft und spiele bis dahin einfachere Dinge.

      Ich habe gestern Summer in Mara ausprobiert, zumindest die Demo. Den Trailer fand ich sehr hübsch und liebevoll gemacht. Er hat mich sehr an den Stil von Steven Universe erinnert. Ich denke es soll so eine Art Mischung aus Animal Crossing, Harvest Moon und Zelda: Wind Waker sein. Leider merkt man im Spiel gleich zu beginn, dass die Qualität des Gameplays überhaupt nicht auf dem Level ist, welches ich erwartet hatte. Die Demo besteht schon ausschließlich aus Fetch-Quests und die Steuerung der Protagonistin fühlt sich sehr einfach gemacht an. Die Grafik ist in meinen Augen völlig in Ordnung, aber man merkt einfach, dass das Spiel selbst sehr wenig poliert wurde. Letztendlich ist das Gameplay das Fundament eines Spiels und wenn das nicht passt, können es andere Aspekte nicht ausbügeln, egal wie viel besser sie gemacht sind. Sehr schade, denn Summer in Mara ist ein Spiel, dass ich wirklich gern gemocht hätte.
    • Ich spiele im Moment Immortals - Fenyx Rising und ich habe... Gedanken. Das Spiel ist ziemlich offensichtlich ein BotW-Klon, was mich per se nicht mal stört (Regel Nr.1 des Game Designs: Lieber gut geklaut, als schlecht ausgedacht), aber irgendwie... fehlt einfach was.

      Grob gesagt ist das Spiel wie BotW, aber spielt auf einer Insel, die der griechischen Mythologie nachempfunden ist (und sich offenbar auch irgendwo im Meer vor Griechenland befinden soll, das hab ich jetzt aber nicht recherchiert). Man hat also eine große Open-World, die sich ähnlich erkunden lässt, wie es auch in BotW der Fall ist: Man kann klettern, fliegen bzw. gleiten (im Gegensatz zu BotW hat man hier z.B. aber Flügel) und Reittiere benutzen. Auch ein Äquivalent zu Schreinen gibt es. Das Kampfssystem hingegen ist eher in einem Hack'n Slay-Stil gehalten, erlaubt beispielsweise auch Angriffe aus der Luft und ist sehr dynamisch (man kann auch Dinge aufheben und auf Gegner werfen, eh immer witzig). Mir persönlich macht sowas immer Spaß, von dem her auf jeden Fall ein Pluspunkt und auch die Gegner sind etwas vielseitiger, auch von ihren Angriffen und ihrem Verhalten. Selbst stärkere Formen bestimmter Gegnertypen unterscheiden sich nicht nur visuell voneinander, sondern auch von den Arten von Angriffen, die sie nutzen. Auch die Welt sieht nicht schlecht aus, hat eigentlich einen ganz hübschen, stilisierten Art Style und mit griechischer Mythologie kann mich eh immer ködern (btw, Hades müsste eigentlich auch noch auf meine Liste, aber Roguelikes reizen mich iwie nie so...)

      Nur hört es da auch schon wieder auf. Vielleicht war mein Fehler, dass ich nach derselben Erfahrung wie BotW gesucht habe und trotz all der Ähnlichkeiten ist das einfach nicht geboten. Sicher, wenn man nur den Aspekt des Erkundens will, der ist zur Genüge vorhanden. Ich mag eigentlich auch die Entscheidung, dass man wichtige Punkte von hochgelegenen Stellen aus selbst "finden" und damit markieren kann. Damit kann man es sich selbst aussuchen, wie viele Ubisoft-Marker (btw, es ist ein Ubisoft-Spiel und das merkt man auch) die Map zukleistern.
      Was mir dagegen fehlt ist der Survival-Aspekt. Waffen in Fenyx können nicht kaputtgehen, Kochen ist quasi non-existent und man kann aus vier verschiedenen Zutaten, die man finden kann, Tränke herstellen, die wirkungsvoller sind, Jagen und Zutaten suchen ist nicht notwendig und da selbst Pfeile sich regenerieren, gibt es außer Lebensenergie eigentlich keine Ressource die man irgendeiner Form managen muss (und selbst die regeneriert sich). Auch der Ausdauerbalken ist mehr ein Vorschlag als eine Restriktion - während Ausdauer-Items in BotW ziemlich selten und wertvoll waren, weiß ich gar nicht wohin mit meinen Ausdauerpilzen und -tränken. Ergo, man kommt praktisch überall hin, selbst mit einem Ausdauerbalken.

      Und ich finds auch irgendwie schade, dass ausgerechnet das Shiekah-Tablett als einzige Mechanik aus BotW nicht übernommen wurde - und auch die Pfeiltypen. Erst wenn es fehlt merkt man eigentlich, wie viel diese Items eigentlich an Variabilität zum Spielgeschehen hinzugefügt haben. Denn es ändert eine Menge daran, wie viele verschiedene Optionen man hat Gegnern zu begegnen. In Fenyx hat man eigentlich nur zwei Optionen: Reinchargen und Draufhauen oder... das halt nicht tun und weggehen. In BotW hat man Bomben, man konnte die Explosionsfässer benutzen, wenn sie irgendwo rumstanden, man konnte es mit Stealth probieren (Schleichen in Fenyx ist absoluter bullshit und eigentlich eine obsolete Mechanik, weil es nicht mal funktioniert), die verschiedenen Pfeiltypen nutzen - kurz gesagt, man hatte mehrere Möglichkeiten Problemen zu begegnen, die ergaben sich aber auch daraus, weil direktes Angreifen selbst für Spieler mit Skill nicht immer die beste Möglichkeit war, wenn man beispielsweise von Echsal-Schützen mit Blitzpfeilen durchsiebt werden würde. Das macht die Encounter irgendwie sehr stumpf und es bleibt einem weniger im Gedächtnis. Das erweckt bei mir den Eindruck, als ob sie sich BotW nur angeschaut haben, weil es erfolgreich war, aber es nicht verstanden haben oder verstehen wollten.

      Und ich glaube das spielt auch irgendwo in das Hauptproblem rein, was ich mit Fenyx habe. So hübsch sie auch ist und so sehr ich griechische Mythologie auch mag, ich kauf denen die Welt nicht ab. Sie ist zu künstlich. Nicht nur, dass es nirgends auch nur eine lebendige Menschenseele gibt, weil alles und jeder in eine semi-dekorative Marmor-Statue verwandelt wurde und die Welt damit absolut tot wirkt. Gegner sind einfach nur Gegner, die an taktisch klugen Punkten aufgestellt sind, um exakt dich anzugreifen und haben sonst keinen Charakter (Bokoblins, die Random am Lagerfeuer anfangen zu tanzen? Das ist der Shit!). Demzufolge gibt es nicht mal Lager oder irgendwas in der Form. Und der Rest der Welt ist vollgestopft mit Puzzles, fetten Schaltern und ominösen Objekten, die mit roter Farbe und einem schwebenden Fahrradschloss zugeklatscht wurden, weil das Spiel dir auf höchst unelegante und hässliche Art und Weise mitteilen muss, dass du das jetzt noch nicht benutzen kannst, weil du dich nicht auf einen Schalter gestellt hast. Am Ende wartet dann eine Kiste, nur für dich. Es ist fast so, als ob nichts in dieser Welt passiert - außer mir. Und irgendwie finde ich das frustrierend, weil ein Open World Spiel für mich mit der Welt steht und fällt. Wenn die Welt nicht interessant ist, ist die Open World nicht gut. Wenn sie keine Geschichten erzählt, die auch unabhängig von mir passieren, gibt es für mich nichts zu erkunden.
      Vielleicht bin ich da auch einfach zu kritisch und nicht casual genug. Kann auch sein.

      Fazit: Naja, ist ok, aber ist auch nichts Besonderes. Wer BotW nicht gespielt hat, sollte eher das Spiel spielen. Hat man mehr von.
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    • @Adi deine Eindrücke von IFR kann ich nur unterstreichen. Ich war anfangs sehr skeptisch dem Spiel gegenüber, weil ich es im Gegensatz zu dir eher frech finde, so offensichtlich ein Spiel zu kopieren, bekam IFR dann aber unerwarteterweise von meinem Bruder zu Weihnachten geschenkt. Habe nun in etwa 10h Spielzeit hinter mir.

      Zuden oben genannten Punkten gibt es nur noch wenig zuzufügen:
      1) Ich finde, dass die Rätsel durchaus oft mehr Tiefgang haben als in BOTW, weil, sind wir uns ehrlich, BOTW war eigentlich ziemlich einfach in dieser Hinsicht. Das finde ich hier sehr gut. :thumbs-up:
      2) IFR hat irgendwie mehr Story als BOTW, auch wenn das nicht schwer ist. BOTW war ja dann doch nicht sehr storygetragen, was mir gefehlt hat. Besonders gut finde ich die Story von IFR zwar nicht, aber sie ist zumindest ein nettes Feature, wo in BOTW für mich einfach zu wenig da war. :clap:
      3) BOTW war einfach etwas neues. Ein neues Erlebnis, eine Art von Spiel, wie man es noch nie zuvor gesehen hat. Und das machte einen Riesenteil der Begeisterung aus. IFR ist, wie schon Genshin Impact, ein BOTW Klon, und diese "Neue" Erfahrung ist einfach nicht mehr drin. :cucco:

      Fazit: Netter Zeitvertreib, der mich jetzt am Anfang noch begeistern kann, aber wie lange das anhält, wird sich zeigen. Ich hoffe in BOTW 2 auf die Stärken, die BOTW Klone jetzt zu Tage fördern - also Vielfalt im Kampf, mehr Story, kniffligere Rätsel - aber bis dahin ist IFR eine gute Alternative. :happy:
      Man kann das Feuer nicht fangen und zähmen, nur kontrollieren. Freiwillig wird es sich einem nie unterwerfen, nicht wahr?
      - Fiadora va' Shevejah va' Ajin
    • Avatar fehlt

      Fiadora schrieb:

      Ich war anfangs sehr skeptisch dem Spiel gegenüber, weil ich es im Gegensatz zu dir eher frech finde, so offensichtlich ein Spiel zu kopieren
      Ja, ich glaube, das ist eine Berufskrankheit. Ich kanns verstehen, dass man da eher doof guckt, aber auf diese Weise entstehen halt ganze Genres, weil man das übernimmt, was funktioniert und dem Ganzen noch die eigene Note verpasst. RPGs klauen seit Jahren das rundenbasierte Kampfsystem voneinander und tweaken nur hier und da ein bisschen was. Im Endeffekt hat Fenyx es auch nicht anders getan, deswegen bin ich auch darüber auch nicht sauer, weil es für mich zum Game Design dazugehört.

      Sonst würde ich deinen anderen Punkten im Wesentlichen aber auch zustimmen, wobei ich BotW und IFR rätseltechnisch fast gleichauf stellen würde. Gefühlt hatte BotW mehr Abwechslung und mehr interessante Mechaniken, IFR ist manchmal ein bisschen schwieriger (wobei ich da kein Maßstab bin, ich bin eh zu blöd für alles xD).
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    • Ich finde auch, dass BotW Immortals Fenyx Rising klar überlegen ist, auch wenn es absolut nicht schlecht ist. Ich mag die Steuerung und mehr Rätsel à la BotW-Schreine sind natürlich immer willkommen. Außerdem gefällt mir die wesentlich umfangreichere deutsche Synchronisation und die angemessene Komplexität. Ich kanns nicht leiden wenn ich z.B. das Inventar öffne und komplett erschlagen werde oder laufend Zeug einsammle dessen Nutzen nicht erklärt wird. Also ich habe das Gefühl es ist ein qualitativ hochwertiges Spiel, auch wenn es ein Klon auf der BotW-Welle mit schwimmt.

      Allerdings haben mir auch einige Dinge nicht gefallen:
      1. Das Spiel versucht einem krampfhaft einen Ubisoft-Account anzudrehen. Umgehen kann man das nur in dem man die Switch in den Flugzeugmodus versetzt. Ich finde es unerhört, dass so getan wird als wäre ein Ubisoft-Konto Zwang und man erst diesen Workaround finden muss. Ein "kein Interesse"-Button wäre hier die Kundenfreundliche Lösung gewesen.
      2. Online-Shop gegen Echtgeld in einem Single-Player-Spiel geht gar nicht. In meinen Augen sollten Spiele, die sich solcher Methoden bedienen, keine Jugendfreigabe bekommen.
      3. Ich finde das Design der meisten Charaktere nicht hübsch. Ich könnts natürlich nicht besser, aber sie haben für mich einfach nichts sympathisches an sich. Das Design des Protagonisten aus dem ersten "Gods and Monsters"-Teaser hat mir besser gefallen. Dasselbe gilt für die Animationen in den Cut Scenes, die wirken ähnlich awkward wie aus einem Sims-Spiel
      4. Die Welt ist nicht glaubwürdig. BotW fand ich in dieser Hinsicht auch nicht perfekt aber wesentlich besser. In Immortals Fenyx Rising erinnert die Welt an einen Mythologie-Themenpark mit nur einem Besucher (kann Adi nur beipflichten). Das künstliche Feeling kommt auch daher, dass viele Rätsel komplett unabhängig von der Welt in die Landschaft gesetzt wurden. Ich weiß, dieses Konzept wird von Entwicklern oft hoch gelobt, weil so unterschiedliche Teams an unterschiedlichen Bestandteilen des Spiels unabhängig arbeiten können. Aber ich finde es reißt ordentlich aus der Atmosphäre heraus wenn Schreine (oder Gewölbe des Tartaros, wie sie in IFY heißen) und deren Inhalte wie absolute Fremdkörper im Kontext der Welt wirken.



      Ich habe gerade die Story von Metro Exodus durchgespielt.

      Ein Single-Player-Ego-Shooter der lineare Schlauch-Level mit verschiedenen offenen Spielwelten verbindet. Die Story der vorherigen Metroteile muss man nicht zwingend kennen, um Exodus zu verstehen. Ich finde die Geschichte ist ganz nett aber auch ein bisschen klischeehaft und teilweise mit Settings aus unterschiedlichen existierenden Werken zusammengebastelt. Es ist auch super seltsam dass der Protagonist im Spiel nicht sprechen kann, während der Ladebildschirme aber schon die aktuelle Lage erklärt. Das ergibt mitunter unabsichtlich skurrile Situationen. Beispielsweise versuchen im Laufe der Story andere Mitglieder aus der Bande des Protagonisten ihn per Funk zu erreichen und er antwortet nicht. Ob er nicht antworten kann, nicht will oder man sich vorstellen muss, dass er antwortet, bleibt unklar. Im Spiel wird dabei nie darauf eingegangen, dass er nicht redet, es scheint als würden die NPCs das gar nicht zur Kenntnis nehmen. Man fühlt sich Teilweise wie Kenny aus South Park oder wie ein kleines Kind über dessen Kopf alles hinweg bestimmt wird, statt wie ein vollwertiges Mitglied der Bande. Die Dialoge sind teilweise gewöhnungsbedürftig geschrieben aber hochwertig auf deutsch vertont. Das Gameplay ist abwechslungsreich genug aber gleichzeitig nicht zu komplex. Es gibt ein Crafting-System, jedoch gibt es nur zwei verschiedene Rohstoffarten zu sammeln, was ich begrüßenswert finde. Die Grafik ist (denke ich) gut aber das ist wohl von der Leistungsstärke des Rechners abhängig.
      Einige Passagen des Spiels sind recht unheimlich gemacht und es gibt ein paar Horror-Elemente, allerdings ist es nicht mehr ganz so häufig klaustrophobisch wie in den ersten beiden Teilen der Spielreihe (die ich auch sehr mag).
      Das abwechslungsreiche Leveldesign gefällt mir gut, kein Teil des Spiels fühlt sich zu sehr in die Länge gezogen an. Wer die offenen Welten mehr erkundet als story-technisch notwendig, wird gelegentlich mit Hilfsmitteln belohnt, die den weiteren Spielverlauf erleichtern - beispielsweise mit einem Nachtsichtgerät oder einem Detektor zum Finden von Crafting-Material.
      Wer gerne post-apokalyptische Welten erkundet, Spaß an gelegentlichem Geballer und insgesamt zirka 20-30 Stunden Zeit mitbringt, für den ist Metro Exodus sicher eine gute Wahl - vor allem im Angebot.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gizmo ()

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      ADI schrieb:

      Regel Nr.1 des Game Designs: Lieber gut geklaut, als schlecht ausgedacht
      Verstehe ich nicht wie Du so denken kannst. Ich bin ja nicht die Polizei, aber gerade Nintendo hatte doch immer die Devise vertreten, dass man lieber etwas Neues ausprobieren sollte, als einfach nur Spiele zu entwickeln, die gerade Trend sind.
      In nahezu jedem Iwata-asks Interview (sehr empfehlenswert wer die noch nicht kennt) wird das gesagt von einem der Beteiligten.
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      AdlezZelda schrieb:

      dass man lieber etwas Neues ausprobieren sollte
      Ja das stimmt auch so, aber generell klaut man immer etwas.
      @Adi kann da aufgrund seines Wissens mehr zu sagen aber:
      Bei (fast) jedem Spiel gibt es Mechaniken, die es auch in anderen Spielen gibt. Das bleibt einfach nicht aus.
      Das wichtige ist also eher: Gut klauen und dann so umbauen, dass im besten Fall ein besseres Spiel dabei herauskommt.
      Manchmal verliert man, machmal gewinnen die Anderen.
      Meine Sammlung (nicht aktuell, wächst aber immer): Consoleprofiler
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      AdlezZelda schrieb:

      Verstehe ich nicht wie Du so denken kannst. Ich bin ja nicht die Polizei, aber gerade Nintendo hatte doch immer die Devise vertreten, dass man lieber etwas Neues ausprobieren sollte, als einfach nur Spiele zu entwickeln, die gerade Trend sind.
      Wie gesagt: Berufskrankheit. xD Aber ich habe damit nicht gemeint, dass man damit immer den aktuellen Trends nachlaufen sollte. Tatsächlich hab ich das etwas kleinteiliger gemeint.
      Es ist eigentlich so wie @Karl der Heinz sagt:
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      Karl der Heinz schrieb:

      Bei (fast) jedem Spiel gibt es Mechaniken, die es auch in anderen Spielen gibt. Das bleibt einfach nicht aus.
      Und ich würde das "(fast)" sogar noch rausnehmen, denn es ist bei jedem Spiel so.
      Um Breath of the Wild als Beispiel zu nehmen: Ja, das Spiel hat viel anders gemacht als gängige Titel bis zu dem Zeitpunkt, und das auch mit Erfolg. Die Art und Weise wie in dem Spiel die Module eingebunden wurden hat so noch kein Open-World-Spiel gehabt - und das hat in Folge dessen andere Spiele dazu inspiriert es ähnlich zu machen, Fenyx Rising beispielsweise. Aber dennoch hat die "Open World" als Konzept bereits existiert, es wird heute noch tausendfach umgesetzt, denn es funktioniert. Die Leute spielen es und ich gehöre mit zu den Leuten, die diese Art von Spielen lieben. Auf diese Weise entstehen immerhin Genre.
      Generell ist es nicht verkehrt seinen eigenen Twist in eine Mechanik bzw. ein Spiel reinzubringen, ja sogar notwendig, denn du willst ja immer irgendein Alleinstellungsmerkmal drinhaben. Aber nur weil du das Rad komplett neu erfunden hast, heißt das ja nicht, dass es damit automatisch auch besser ist. Klar kannst du viereckige Räder an dein Auto dranschrauben - eine gute Idee ist es wahrscheinlich aber nicht.

      Was ich sagen will: Ich halte es absolut nicht für verkehrt von Spielen das zu übernehmen was funktioniert, genauso wenig halte ich Innovation für was Schlechtes. Aber nur weil ich Innovation in irgendwas reinbringe, heißt das nicht, dass das mein Spiel besser macht. Es muss trotzdem sinnvoll sein. Und häufig ist es sinnvoller die meisten Dinge beizubehalten, wenn sie funktionieren.
      Eigentlich ist das Zelda-Franchise das perfekte Beispiel hierfür: Jeder Teil hat ein bisschen Innovation, im Grunde machen sie aber alle sehr viel gleich. Denn würden sie das nicht tun, wären sie nicht Zelda.
      Diese Signatur ist zu klein, um alle meine Charaktere zu verlinken.
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      @Die Diskussion um das "Kopieren" von Mechaniken und Dingen aus anderen Spielen: Ja, BOTW hatte ja damals auch einiges von anderen Spielen kopiert. Nicht nur das Merkmal der Open World - das jetzt wie Adi sagt schon ein richtiges Genre geworden ist - sondern auch zB die "Entdeckungstürme", mit denen du die Karten von der näheren Umgebung freischalten kannst. Die sind mir das erste mal in Ubisoft's Assassin's Creed aufgefallen - gab's die schon vorher? Auch wenn dieses Feature einfach in BOTW übernommen wurde, finde ich es dennoch sehr sinnvoll.

      @Back to Topic:
      Habe ich Fenyx durch? Nein, bin vielleicht bei der Hälfte. Habe ich trotzdem ein neues Spiel angefangen? Da könnt ihr drauf wetten! :ugly: Normalerweise bin ich ja eher treu zu dem aktuell gespielten Spiel, um mich ganz reintigern zu können, diesmal bin ich davon aber zugunsten von Star Wars - Jedi: Fallen Order abgewichen.

      Ich habe es nämlich endlich geschafft, mir mithilfe meines Freundes einen eigenen PC zusammenzubauen, Danke hier nochmal auch an @Karl der Heinz, der mir beim Aussuchen der Komponenten geholfen hat. :<3: Jedenfalls war das schon lange überfällig, da mein Laptop nun auch schon wieder vier Jahre alt ist und bei AC: Origins schon einen halben Raketenstart hingelegt hatte. Ein neues Gerät, das nicht ewig für alles lädt und halb abfackelt, musste also her (mal abgesehen von den Crashes...).
      Der neue PC ist einfach geil. Der erste Blick in die Spieleeinstellungen von Fallen Order sagte schon: Das wird episch (so heißt nämlich die höchste Einstellung in FO). :ganondorf:
      Und es ist definitiv episch. Nicht nur läuft es super flüssig und crasht nicht, lädt voll schnell und hat geile Grafik, nein, es lässt auch richtiges Star Wars Feeling aufkommen! Ich als hardcore Star Wars Fan bin da natürlich sehr anspruchsvoll, aber die Erwartungen werden erfüllt!
      Eine kurze spoilerfreie Einleitung: Man spielt Cal, einen ehemaligen Padawan, der Order 66 überlebt hat und seither als Schrottsammler sein Leben verbringt. Das Imperium hat einen Großteil der Galaxie unter seiner Fuchtel und mag es natürlich gar nicht, wenn Jedi auftauchen, die überlebt haben. Durch einen unglücklichen Zufall heften sich aber die Inquisitoren an Cals Fersen, der dann mit unerwarteter Hilfe entkommt und versucht, den Orden der Jedi wieder aufzubauen.

      So weit, so gut. Die Umgebung ist sehr abwechslungsreich gestaltet (man merkt also, auf welchem Planeten man grade rumwuselt), es gibt sehr viel Zeug zu finden, das man aber großteils auch weglassen kann, wenn man nicht gerne sammelt; man wird also nicht gezwungen, obwohl es einem das Leben schon leichter macht. :stoned:
      Die Kampfmechaniken sind sehr gut, der Kampf spielt sich flüssig und immer fair, bekannte Macht-Techniken wurden sinnvoll eingebaut (Force Push/ Pull zB). Auch die Gegner sind nicht eintönig und es taucht immer neues Getier auf den verschiedenen Planeten auf, die Kämpfe können durchaus anspruchsvoll werden (ich spiele Schwierigkeitsgrad Jedi Knight, das ist 2 von 4, 4 wäre Jedi GrandMaster). Natürlich kommen aber auch die Stormtrooper nicht zu kurz, die man sehr Star Wars like einfach mit ihrem eigenen Blast erlegen kann, Lightsaber ftw :ganondorf:
      Die Story ist bisher (ca 15 Spielstunden) durchaus ansprechend und hat auch den einen oder anderen Plotttwist in Petto. Das typische StarWars Feeling kommt aber vor allem durch eine spezielle Machtfähigkeit von Cal rüber, die es ihm ermöglicht, vergangene Ereignisse als "Echo" wahrzunehmen, wenn er bestimmte Gegenstände berührt. Alleine deswegen zahlt sich das Erkunden aus. Einzelne Schicksale, große Schlachten, sogar ein Tier, das sich mal zu viel vorgenommen hat - all diese kleinen Details machen das Feeling erst so richtig zum Krieg der Sterne.
      Der Soundtrack besticht natürlich durch die altbekannten Star Wars Klassiker, gemischt mit stimmungsvollen neuen Tracks, auch wenn die Musik nicht so in den Vordergrund drängt.
      Es handelt sich übrigens um keine Open World, sondern um "Schlauchlevel", man hat also meist nur wenige mögliche Wege, wo man weiterkommt, kann dann jedoch Abkürzungen freischalten und beim Backtracken somit schneller ans Ziel gelangen.

      Fazit: Es ist einfach geil. Und mein PC auch. :<3:

      PS: Ja, und ich spiele nur deshalb grade nicht, weil ich nicht zuhause bin, sondern nur meinen Laptop zur Hand habe. :dead:
      Man kann das Feuer nicht fangen und zähmen, nur kontrollieren. Freiwillig wird es sich einem nie unterwerfen, nicht wahr?
      - Fiadora va' Shevejah va' Ajin