Gerudotal

Aus ZELDA RPG
Wechseln zu: Navigation, Suche

[] Zusatzwissen

Dieser Text ist optionales Wissen zum Zelda RPG. Um mitzumachen, musst du die Informationen nicht kennen.

Dieser Artikel ist noch unvollständig. Unsere fleißigen Feen arbeiten daran.
Diese Seite wird von Evelyn Jade betreut.

Das Gerudotal als Teil der Rotlanden ist eine Grenzregion im Westen des Bergkessels des Königreich von Hyrule, die in der Wüste von Ajiem endet und das südliche Ende des Gongolgebirges mit dem Tantala-Fluss und den nördlichen Teil des Schattengebirges bis einschließlich der Großwasserfälle miteinschließen, die im Süden im Hylia-See münden. Namensgebend für das Gebiet sind die Gerudos, die mit ihrer Grenzfestung, der Gerudo-Festung, das Tal und den Grenzpass zwischen Gebirge und der Wüste bewachen und Reisende einen Grenzzoll für freies Geleit abverlangen.


Geografische Lage

Das Gerudotal in der Karte von Hyrule. Obwohl mehrere Wege über das rote Gebirge führen, ist vielen der ausgebaute Pass geläufig, wenn auch stark bewacht durch die Grenzfestung der Gerudos. Ihre vielen Überfälle in den Gebirgen und ihrer Festung im Westen gaben diesem Landstrich umgangssprachlich seinen Namen.
Das Gerudotal besticht durch sein kupfernfarbenes bis ins feuerrote übergehendes Gebirgsmassiv. Die hier wachsenden Schirmpinien in den Tälern und teils auf dem Hochplateau sind typisch für diese Region.
© Künstler: Pixabay
Das Gerudotal aus Sicht der Gebirgsspitze.
© Künstler: Pixabay
Auf den Hochebenen des Gerudotals liegt in den Wintermonaten Schnee. Vereinzelt kann es auf den höchsten Plateaus auch im Sommer zu dauerhaftem Eis und Schneefall kommen.
© Künstler: Pixabay
Innerhalb steiler Schluchten in weiter Tiefe fließt der Zolian durch das Gerudotal. Seine zunehmend reißenden Fluten münden in den Großwasserfällen am Hylia-See, wo die Rotlanden enden.
© Künstler: Kittredge, Pexels
Beispiel für einen passenden Soundtrack.
© Künstler: Nintendo
Weiteres Beispiel für einen passenden Soundtrack.
© Künstler: Nintendo

Obwohl das Gerudotal für viele Bewohner Hyrules zunächt einmal den gleichnamigen Pass zwischen den Ausläufern des Gongolgebirges und des Schattengebirges meint, erstreckt sich das tatsächliche Gebiet als Teil der Rotlanden von den Ausläufern des südwestlichen Teil der Gongolberge bis hinunter zum nördlichen Teil des Schattengebirges und umfasst diesen; im Westen beginnt das Gerudotal von der Wüste von Ajiem bis zu den Grenzen der hylianischen Steppe im Osten, der Tantalafluss markiert die Grenze und mündet in den Zolian, der weiter durch das anschließende Gebirge des Gerudotals bis zum Hylia-See fließt.

An das Gerudotal schließen die Säbelschluchten im Nordwesten (als ein Arm des Gongolgebirges) an; die Kharad-Ebene, auch von einheimischen als Feuerland bezeichnet, ist ein Teil des Gerudotals. Die berühmte Gerudo-Festung liegt im Westen des Gerudotals am Ende des gleichnamigen Passes, dessen Zugang von der Wüste aus von den Gerudos bewacht wird.

Wetterverhältnisse / Typisches Klima

Beim Gebirge handelt sich um ein Ödland mit großer Trockenheit bei rapide ansteigenden heißen Temperaturen. Das aride Klima bei geringen Niederschlägen weist Tagestemperaturen im Schatten bis zu 30 Grad auf. Aufgrund der unterschiedlichen Höhenlage variieren teils die Temperaturen, bedingt nach geografischer Lage von Ost nach West.

Die gespeicherte Wärme in den Felsen führt zu einer Wärmestauung in den Schluchten, weshalb die Tag- und Nachttemperaturen einer gemäßigten Schwankung folgen und nicht in gleicher Weise rapide abfallen, wie es in den Wüstengebieten geschieht.

Die Wettervehältnisse bleiben in dieser Region weitgehend konstant sonnig, selten zieht von der Ostseite des Bergkessels ein Gewitter auf. Regen fällt selten und endet nicht selten in der Ausbildung großer Schlammlachen, in denen ein Versinken in den aufgeweichten Erdboden darunter zum Tode führen kann.

Landschaftsbild

Das Gerudotal, vornehmlich beeinflusst durch zwei Gebirge, birgt zahlreiche, teils auch enganliegende Schluchten. Beschreiben lässt sich es als ein im Norden kupfernes bis ins feuerrotes Gebirgsmassiv (Gerudo Hochplateau) im Zentrum, gen Süden vereinzelt ins Aschige übergehend; seine kantigen, teils scharfen Felsen bilden in Flussnähe größere Schluchten; die übrige Hochebene innerhalb des Gebirges ist staubbeladen und von kupfernen bis rotem Felssand gezeichnet. Harte Kontraste zeichnet das Landschaftsbild der rauen Felsen, flimmert die Hitze tagsüber auf den sonnebeschienen Seiten.

Zwischen Geröll, Distelgewächsen, Sukkulenten und vereinzelten Fächerpinien schlängeln sich verschiedene Wege durch das Gebirgsmassiv, teils entlang der Schluchten, teils breit gestreut in verschiedenen Hochebenen. Es gibt mehrere Wege, die durch den massiven Gebirgsgürtel führen, jedoch werden die Meisten (insbesondere die im Norden des Gerudotals) heutzutage nicht mehr genutzt - der fahrende Handel ist kleiner geworden und Raubüberfälle durch Monster oder einzelnen Gerudoverbänden, die nicht zur Gerudo-Festung gehören, schrecken diese ab. In den letzten dreißig Jahren war es üblich geworden, den bis heute ausgebauten und befestigten Pass von Wüste zur Steppe unter Bezollung der Gerudos der Grenzfestung zu nehmen.

Innerhalb der Schluchten fließt in schwindelerregenden Tiefen der Zolian. Obwohl sich Wanderwege auf rechter und linker Seite entlang des Zolians entlang winden, führen nur an wenigen Stellen verstärkte Seilbrücken (Hängebrücken), die nicht selten von den Gerudos bewacht werden. Der Zolian selbst ist, wie der Tantala-Fluss und der Zaphal-Stausee ursprünglich königliches Territorium der Zoras, faktisch betrachtet sind jedoch nur selten Flussmenschen zu sehen, die sich in den Tiefen der Schluchten entlang des Zolians oder im Norden am verlassenen Stausee aufhalten.

Pflanzen- und Tierwelt

In der trocken ariden Region sind insbesondere Schirmpinien, auch Fächerpinien genannt, aus der Pflanzengattung der Kiefer typisch. Ihre hohen dünnen Stämme münden bei 20-30 Meter Höhe in dichtem Kronenwuchs, wo sie ausgewachsen eine typische pyramidale Schirmform annehmen. Ihre Frucht, die Pinienkerne, sind essbar. Ihre Schatten bieten anderen Pflanzengewächsen wie Disteln, Bromeliengewächsen, Sukkulenten und Krautigen Schutz vor der Sonneneinstrahlung; typische Kleintiere in dieser Region sind Echsen und Mäuse; zur Wüstenseite auch Skorpione, größere Käferarten wie den Mistkäfer, Feuerlibellen, eine große Artenvielfalt von Fledermäusen und Schlangen.

Großwild sind hier zu nennen die rötlichen Bergziegen, Arten des Steinbocks und im Westen auch Rotbären; in geringerer Anzahl leben auf dem Hochplateau auch Raubkatzen.

Kreaturen

Das Gerudotal, insbesondere das Hochgebirge, bietet einzelnen Hinox im Norden und im Süden mit zahlreichen Höhlen und Einbuchtungen ungestörten Lebensraum. Neben Moblinartigen streifen vereinzelte Irrlichter durch die Ebene. Insbesondere bei ehemaligen Siedlungsgebieten (heute nur noch kaum als Ruinen solcher zu erkennen) werden sie häufiger gesichtet.

Weiter hinab, an den Stromschellen des unten fleßenden Zolians, leben Oktoroks und Felsdekuranhas; Reste von Armosstatuen lassen sich finden, die im Wasser liegen. Eine Gruppe von Rotleunen sollen weit im Süden leben.

Innerhalb der Felsenschluchten besteht in einzelnen Abschnitten die Gefahr von Flederbeißern und Aeralfos. Zur Wüste hin leben weit im Norden Gruppierungen von Sandechsal; Rotechsal verstreuen sich hingegen im üblichen Gebirge, wenn auch in ihrer häufigsten Anzahl weit im Süden.

Geschichte

Das Gerudotal, früher als Grenzgebirge der Ajiem bekannt und heute durch deren Nachfahren besiedelt, erhielt seinen Namen lange nach der Verfluchung der Ajiem. Nach der Eroberung und Vertreibung der Gerudos aus Cenabun seitens der Hylianer im Jahr 305 N.HZ. erschloss Hyrule die Wüste von Ajiem als neue Provinz. Die zueinander liegenden Gebirgsketten des Gongolgebirge und Schattengebirge im Westen des Bergkessels wurden zu den Rotlanden. Hylianische Adelsfamilien erhielten im Zuge der Grenzausdehnung Land; zum Teil vermischten sie sich mit den dort anässigen lebenden Wüstenvölkern.

Ein Teil der Gerudostämme schlossen sich zeitgleich zusammen und errichteten an der Grenze zum Talkessel Hyrules eine befestigte Anlage, seither bekannt als Gerudo-Festung; weitere bemannte Bauwerke wie die Hadid'Amara sollten im Lauf der Jahrhunderte folgen. Der zentrale Pass zwischen dem Bergkessel und der Wüste zwischen beiden Gebirgsausläufern wurde beliebte Reiseroute der beiden Provinzen; zeitgleich nahmen die Raubüberfälle durch Gerudos zu. Die Gerudo-Festung begann den Pass mittels Grenztore und Wachen abzuriegeln und Reisende fortan Wegzolle für freies Geleit abzunehmen, was auch noch heute der Fall ist.

Die vielen Überfälle seitens der Gerudos in den verschiedenen Tälern gab der Region letztendlich seinen Namen. (Anmerkung: Es gibt verschiedene Wege, die durch das Gerudotal, z.B. die weniger ausgebauten Nordpässe des Gerudotals durch das Gongolgebirge mit Anschluss durch die Säbelschluchten; der ausgebaute zentrale Pass durch beide Gebirgsketten ist ledig der Bekannteste.)

Der jahrhundertalte schwellende Konflikt zwischen den ihres Landes enteigneten Gerudos und den sesshaften Hylianern äußerte sich erstmals deutlicher in den Gebietskriegen 1113-1118 N.HZ.; der Bürgerkrieg löschte einen Großteil der bis dato lebenden Familienhäuser aus, vertrieb die Übrigen, von denen bisher nur wenige Familien aufgrund der örtlichen Gefahren durch Monster und Überfälle bislang zurückkehrten. Seit den letzten 30 Jahren gilt das Gerudotal heute im Jahr 1150 N.HZ. in fester Hand der Gerudos, wenn auch offiziell als Teil unter den Rotlanden der Hylianer geführt.

Wirtschaftliche Verhältnisse

  • Von Seiten der Hylianer liegen für das Gerudotal derzeit keine wirtschaftlichen Interessen vor. Vor vielen Jahrhunderten handelte das Königreich einst mit den Obsidiangoronen am Obsidianberg; die Goronen verschwanden vor 800 Jahren aus der Zeitgeschichte. Das Ödland ist landwirtschaftlich ungeeignet; einzelne hylianische Bauern betreiben Subsistenzwirtschaft mit dem Betrieb von Hirsefeldern.
  • Von Seiten der Goronen verstanden sich die schwarzen Brüder vom Obsidianberg auf die Herstellung von magischem Werkzeug durch den Abbau und Zugabe von Azurkristallen. Der Jahrhundertalte Fluch der Goronen wurde erst jüngst im Juli 1150 N.HZ. gebrochen.

Politische Verhältnisse

Bevölkerung und Lebensweise

Besondere Orte / Regionen

Gerudo-Festung

Im äußersten Westen des Gerudotals liegt die Gerudo-Festung, eine schwer befestigte Anlage des gleichnamigen Diebesvolkes, die die Grenzbastion zur ajiemischen Wüste sowie der Gespensterwüste darstellt. Sie ist zugleich das Grenztor zum Pass, der Durchlass für Fremde mit teils hohen Zöllen versehen. Ein Großteil der in der Region lebenden Gerudos entstammt aus der Grenzfestung; viele von ihnen entstammen aus verschiedenen Stämmen oder sind in der Grenzfeste geboren.

Kharad-Ebene

Text.

Obsidianberg

Text.

Besonderheiten, Legenden, Kurioses

Text.



Schlüsselwörter: Gerudotal, Gerudo, Rotlanden, Gerudo-Festung